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    22.09.20 Höxter

Endlich hat es geklappt. Letztes Jahr standen wir an gleicher Stelle noch vor einem grossen Chaos. Dieses Mal war alles besser.
Auf der Hinfahrt feierten wir neben Christian´s Geburtstag auch noch das Open-Air-Abschlusskonzert des Jahres. An einer Autobahnraststätte stieg dann auch noch Gina Wild mit in den Bus ein und von da an war die Freude natürlich noch grösser. In Höxter war es dann zunächst wie im letzten Jahr. Der meckernde Wirt, der Angst um seinen Monatsumsatz hat, weil wir ca. 10 Minuten unseren Kram vor seiner Tür ausgeladen haben war auch wieder in Bestform. Die Anlage und die Bühne waren in diesem Jahr aber Klasse, so dass wir sofort anfangen konnten den Sound zu checken. Der war erst Mal sehr laut. Und dann musste der Schlagzeuger auch noch mit In-Ear-Monitoring spielen. .Als besondere Höchstschwierigkeit hatte Christian auch nur ein "Leih-Akkordeon" dabei (der Mercedes unter den Quetschkommoden). Also alles in allem sehr "ungewohnte" Verhältnisse auf der Bühne. Gott sei Dank hatten wir nette Helfer, denn die Roadies der "Headliner" machten sich bei unserem Gig schon einmal warm.
Wir spielten auf dem Huxori-Fest das altbewährte "Druck-Set" und brachten die Leute um diese Uhrzeit schon Mal in Wallung. Viel zu berichten gibt es vom Konzert nicht. Es war nett und schnell vorbei.
Nach dem Gig schnappten wir uns unsere Catering-Karten und sahen uns noch ein bisschen Maniac an. Eine der besten Cover-Bands die wir bis jetzt gesehen haben. Nicht so ein Standard Top-40-Scheiss sondern richtig gute Rockmusik. Wir schmissen nach diversen Veltins noch unsere Marken zusammen und Andreas kam irgendwann mit ca. 40 Flaschen Kümmerling zurück, die wir dann bis Neheim wieder entsorgten. Das Busausladen klappte aber noch perfekt und auch für "Kikis Bescherung" hat es noch gereicht.
Jetzt ist erst einmal ein bisschen Pause und wir werden uns um Bus, Proberaum, Homepage und die CD-Songs kümmern.

19.10.00 Unna - Lindenbrauerei

Direkt aus dem Studio ging es mit dem Bus nach Unna. Irgendwie hatten wir fast alle vergessen, dass wir am heutigen Donnerstag ein Konzert hatten, daher war die Organisation wieder total über dem Haufen geworfen. Trotzdem waren wir pünktlich an der Lindenbrauerei und die Räumlichkeiten waren gar nicht so unübel wie man Sie uns angekündigt hatte. Die PA stand schon bereit und wir konnten ziemlich schnell loslegen mit dem Soundcheck. Es ist immer wieder schön zu beobachten, wenn der Veranstalter nach den ersten 3-4 Bassdrumschlägen des Soundchecks zu Stormi läuft und wild darauf aufmerksam macht, dass das viel zu laut wird. Stormy regelte diese Situation aber auch heute wieder auf seine Art. Danach wurde der Veranstalter (oder war es der Eigentümer der P.A???) auch wieder ruhiger. Irgendwie war das Personal an diesem Abend sowieso ziemlich unentspannt. Doch dazu später mehr. Nach dem Soundcheck gab`s ein leckeres Catering und wir freuten uns über den Besuch der weitgereisten "Überraschungsgäste". Das Konzert war ziemlich locker und für einen öden Donnerstagabend sehr gut besucht. Und für eben diesen öden Donnerstagabend war auch die Stimmung im Saal überraschend gut, so dass es ein gemütlicher aber trotzdem sehr schweisstreibender Clubgig wurde. Irgend jemand hatte dann die Idee diese ominösen Papierschnipsel (heissen die Pilskragen?), die man von jedem Eishockeyanstoss kennt, auf die Bühne zu werfen. Keine Ahnung was der Veranstalter davon gehalten hat, zumindest sah die Bühne und der Rest der Location nachher aus wie Sau. Nach dem Konzert tranken wir uns noch in aller Ruhe 1-4 Bier und begannen dann mit dem Abbau. Als wir alle schon wieder in unserem Bus sassen, stürzte sich ein Mitarbeiter des Clubs todesmutig vor unseren Bus und liess und nicht weiterfahren. "Eine Person mit blonden kürzeren Haaren die eben bei Euch stand hat Ihren Deckel nicht bezahlt. Ich lass Euch nicht eher fahren bis ihr bezahlt habt." Nicht schlecht dieser Versuch. Jetzt muss man wissen das die Leute die hinten sassen nicht viel von der ganzen Story mitbekommen haben. Nur soviel: Unser Oberkellner hat verdammt Glück gehabt, dass Christian vorne gesessen hat und nicht etwa ....., jemand anders. Nach kurzem hin und her hat Christian dann aus seiner eigenen Tasche 21,70 für irgend ein Mädchen bezahlt, dass irgendwann mal bei uns gestanden hat. Alle uns bekannten blonden Mädchen mit kürzeren Haaren die an diesem Abend anwesend waren und die wir kennen sind schon als "unschuldig" entlarvt. Also, unser Akkordeonspieler hat für irgendjemanden die Zeche bezahlt und erwartet Dankbarkeit in welcher Form auch immer.

03.11.20 Puderbach

"Wer hat Euch denn hierher geholt?". Diese Frage stellte uns der "Mann mit der Mütze" (nicht Sepp Herberger) allen Ernstes in Puderbach. Mittlerweile sind wir es ja gewöhnt, dass hin und wieder mal ein Konzert dabei ist, bei dem das Publikum eher mit einer anderen Art der Interpretation Irischer Volksweisen rechnet. Aber warum informiert der Veranstalter sein Publikum nicht darüber, dass wir auch eine E-Gitarre (wenn´s richtig Spass macht sogar zwei) im Einsatz haben, und dass es demzufolge auch mal ein bisschen lauter, schneller und härter werden kann? Wir haben gar nichts gegen solchen Veranstaltungen und auch nichts gegen den Veranstalter, denn im Endeffekt wird es ja meistens immer ganz lustig. Trotzdem gibt es keine Grundsatzdiskussionen über unseren Stil. Wir werden nicht langsamer, leiser oder gar andere Lieder spielen, nur weil ein paar Leute dies von uns verlangen. Das können diese Irischen Alleinunterhalter gerne tun, wir tun es nicht. Und da wir es in Puderbach mit so einem Alleinunterhalter (als Vor- und Zwischenakt) zu tun hatten, war es natürlich doppelt schwer für uns, denn mittlerweile war das Publikum durch das Standardmenü der irischen Folkore rundum zufriedengestellt (Whisky in the Jar, Star of the county down, Dirty old town etc.) und lechzte nach mehr. Leider haben wir diese Songs (die wir übrigens nach wie vor Klasse finden) zuletzt vor 3 oder 4 Jahren gespielt. Und da der "gemeine Puderbacher" unsere Songs wie "Remember the time" (noch) nicht mitsingen kann, hatten wir es zunächst ein bisschen schwer. Ausserdem hatten wir alle zusätzlich eine stressige Anfahrt (entweder mit Bus oder mit Auto) hinter uns, und wir hatten noch nicht einmal die Möglichkeit einen vernünftigen Soundcheck zu machen. So ist das manchmal. Man weiss nie wo man landet. Heute war halt Puderbach dran und Puderbach und Lady Godiva passte an diesem Abend nicht ganz zusammen. So gings dann auch ganz fix wieder nach Hause, denn hier haben wir noch einiges vor. Wir haben nämlich kurzfristig (und neben unserem Studioaufenthalt) ein "neues" Projekt ins Leben gerufen, von dem wir im Moment alle ziemlich begeistert sind. Da wir aber zur Zeit noch nicht darüber reden dürfen, müsst Ihr Euch noch ein bisschen gedulden. Auf dieser Homepage und über unseren Newsletter erfahrt Ihr aber sofort, wann es los geht. Freut Euch schon mal drauf.

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