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    22.07.00 Hüsten Pool-Party

Sommer, Sonne, Sonnenschein und dann richtig Party machen. So war es geplant, doch leider war es ein Zittern bis zur letzten Sekunde. 28 Grad waren angesagt und 17 Grad mit Regen ist es dann geworden. Als Zero-Herbert dann das OK für die Party gab, war er dann auch gleich so optimistisch, daß er kein Dach auf die Bühne setzte. Der hat Nerven. Wir hatten ja heute keine lange Anreise, und als wir am Freibad ankamen war alles noch "in Arbeit". Die PA war auch noch nicht fertig und so mußten wir uns zwangsweise mit einem lockeren Kick auf dem Rasen der Liegewiese vergnügen.

Irgendwie lief dann so ziemlich alles schief was schieflaufen konnte. Der Soundcheck war total verwirrend, bis dann Stormy feststellte, das der Zero-Hausmischer noch nach einer alte Bühnenanweisung verkabelt hatte. Wie ihr ja mittlerweile alle gemerkt habt (am schnellen Soundcheck?!) haben wir ja ein Instrument weniger zu checken. Leider wusste das der Techniker nicht und steckte alle Instrumente ins "falsche Loch". Chaos ohne Ende, und dann gehen auch noch die Türen auf und wir müssen Ende machen mit Soundcheck. Da wir ja erst um ca. 23.00 Uhr anfangen sollten zu spielen hatten wir viel (viel zuviel !) Zeit uns um die Getränke und um unsere Freunde, Familien und Bekannten zu kümmern. Und wie es so kommt. Man steht in lustiger Runde trinkt einen nach dem anderen, schaut Ingo und Christian beim Bullenreiten zu, und irgendwann muß man feststellen, daß man auch noch ein komplettes Konzertprogramm spielen muß. In Hüsten ist uns das leider ein bißchen zu spät eingefallen, daher kann sich auch keiner mehr so richtig an das Konzert erinnern. War wohl ziemlich Übel. Na, ja ganz so schlimm kann es auch nicht gewesen sein, denn obwohl der Zero-Shuttle schon fuhr war es doch bei uns noch ganz gut voll. Auf einmal stand dann unser alter "Leningrad-Cowboy" mit auf der Bühne und spielte den komplett letzten Teil unseren Gigs mit. Nach der zweiten Zugabe wurde uns von der Polizei dann der Saft abgedreht und ein verwirrtes Konzert nahm ein noch verwirrteres Ende Carlo und Jan fuhren zum Schützenfest in die Heide. Sänger und Schlagzeuger waren so voll, daß sie sich auch schnell verabschiedeten und der Rest machte noch Party im Zero.

29.07.00 Ennepetal Stadtfest

Eine alte Kentop-Weisheit lautet:"Es gibt solche und solche Stadtfeste!" Ja gut, daß ist sicherlich richtig....., aber nach dem Konzert in Beckum gibt es für uns nur SOLCHE Stadtfeste. Und auch heute in Ennepetal standen die Zeichen wieder mal nicht wirklich nach Party. Regen, Gewitter, 20 Leute unterm Bierwagen, die da wohl auch bei Heino und Hannelore gestanden hätten. Vor uns noch ein lustiges Kinderprogramm für die "unter 4 jährigen" und das Catering bestand aus einer Bratwurst mit Senf. Toll. Wo waren wir denn hier schon wieder hingeraten?? Irish-Night in Ennepetal. Was war denn jetzt hier Irish??? Irgendwann entdeckte dann Thomas einen bis dahin jäh vernachlässigten Zapfhahn an dessen Ende sich ein Faß voller Guinness befand. Jetzt war uns klar was an der Night so Irish war. Wir waren alle ein wenig demotiviert. Was dann aber letztendlich aus diesem Abend wurde, war eines der lustigsten Konzerte seit langem. Selten hatten wir einen solchen Spaß auf der Bühne.

Unser Stimmungswandel begann, als "die Schweizer" eintrafen. Philipp, ein alter Bekannten von diversen Festivals und seine 3 Begleiter(innen) Nadja, Riina und Ratz, verirrten sich nur wegen uns nach Ennepetal. Auf ein paar "Hardcore-Fans" konnten wir auch wieder zählen, und als dann das Intro lief, wurde man auch in Ennepetal munter. Das Konzert war locker und easy und aufgrund diverser Running Gags auf der Bühne kamen wir vor Lachen kaum zum spielen. Außerdem hatte Andreas wohl Quasselwasser getrunken, denn seine Ansagen waren heute sehr, sehr ausführend. Besonders bei "Mary". Mary ist ja das Lied "über diese Sache mit dem Mädchen, wo nur Thomas weiß wie es geschehen konnte". Jetzt wissen wir es endlich auch: es war dunkel und er war besoffen, und Mary war auch gar nicht der richtige Name. Das Lied heißt ab Samstag abend ein wenig anders, wobei es sich aber beim Titel wieder um einen Frauennamen mit 4 Buchstaben handelt. Das Publikum verstand das ganze zwar nicht, war aber trotzdem guter Stimmung und Dank unserer benachbarten Europäer wurde sogar ganz gut abgetanzt vor der Bühne. Und so ging es dann weiter im Programm. "Rattling Bok" war wieder ein richtiger Knaller und unser "Druckteil" zum Ende des Sets räumte dann richtig ab. Wir spielten definitv alle Zugaben, die wir herauskramen konnten, und sowohl auf als auch vor der Bühne war nur noch Party. Ja, so kann man sich täuschen in einem kleinen langweilig scheinenden Stadtfest. Doch das war ja noch nicht das Ende. Nach einem letzten Bierchen hatte Thomas auf einmal ein Fahrrad im Bus liegen (auf ganz legalem Wege erworben). Das mußte noch mit, und die Schweizer und die Arnsberger kamen dann auch alle gleich noch mit nach Herdringen. Auf der Fahrt war es wie in "guten alten Tagen". Dosenbier von der Tankstelle, Strip-Knack, und ne´ gute Whisky Priests Dröhnung. Da ist es schon fast schade wenn man am Proberaum ankommt. Für einige von uns reichte es aber auch schon wieder. Die Herdringer und die Schweizer machten dann noch Party und es muß wohl schon wieder einiges passiert sein. Wenn man aber zu den Leuten gehört, die bei übermäßigem Alkoholkonsum nur noch ins Bett fallen wollen, wird man wohl nie erfahren was Ingo schon wieder getrieben hat (Hauptsache mit Schwung). Auf jeden Fall an dieser Stelle ein Gruß an die Freunde aus Zürich. Wir werden kommen. Versprochen!!

04.08.00 Ahaus Cafe Muse

Heute ging es also nach Ahaus. Altbekanntes Revier für uns irgendwo zwischen Coesferld und Münster und schon fast in Holland. Dort fand ein Kneipenfestival statt und wir waren eine von insgesamt 20 Bands an zwei Tagen. Im Cafe Muse kamen wir auch sehr pünktlich an und räumten erst mal die Bühne voll.

Als wir alle Instrumente oben hatten war kein Platz mehr für die Band. Also alles wieder runter geräumt und improvisiert. Mit Hilfe des Haustechnikers und Stormy klappte es dann alles ganz gut. Zwar musste Carlo untern Kronleuchter und unser Schlagzeuger schraubte das zweite Tom erst in letzter Sekunde an sein Schlagzeug, aber sonst war jetzt wenigstens etwas Platz da oben.

Nach einem ausführlichen Soundcheck konnten wir uns erst mal gemütlich in den Biergarten setzen und uns Gedanken darüber machen nach welchen Qualitäten der Chef der Kneipe seine Bedienungen auswählt. Na ja, eigentlich kann man sich es ja denken. Ob es an den Bedienungen gelegen hat oder nicht, plötzlich wurde es ziemlich voll im Biergarten und unser Auftritt wurde aus kommerziellen Gründen um eine halbe Stunde nach hinten geschoben.

Gegen 22.30 ging's dann los und wir spielten unser erstes Set. Auf der Bühne wurde es eng, heiss und ziemlich wackelig und Carlo hat sich an diesem Abend wahrscheinlich 20 Mal den Kopf gestossen. Das zweite Set (also das "wir-machen-Druck" Programm) ging dann noch besser ab, und als dann die bestellten Jubiläums-Cocktails auf die Bühne gebracht wurden, wurde es dann richtig lustig. Nach 2-3 Zugaben und einer gelungenen "Whisky Johnny"- Choreographie tranken wir noch 2-3 Multivitaminsäfte, assen einen Vegetarischen Salat ohne Dressing und fuhren sofort danach wieder nach Hause. Denn ob ihr es glaubt oder nicht. Samstag, Sonntag und Montag ist bei uns das Fest des Jahres angesagt und da muss man sich ein bisschen schonen um das durchzuhalten, denn es gibt 3 Tage lang Freibier !!!!

19.08.00 Wolfshagen

Der ganze Spaß fing schon am Mittwoch an. Durch Zufall rief Kentop beim Veranstalter an und erfuhr, daß keine P.A. eingeplant war. Welch Logik: wir haben einen eigenen Techniker, also haben wir auch eine eigene Anlage dabei. Leider falsch gedacht! In einem dreistündigen Telefonmarathon organisierte Stormy dann irgendwie eine Anlage in Braunschweig!!. Da der P.A.-Verleiher aber am Samstag seine Hochzeit feiern wollte gab es zwar eine Anlage aber leider keine Techniker. Also war selber aufbauen angesagt.

Durch diese Infos schon sehr gut gelaunt ging es dann am Samstag los nach Wolfshagen. Wie oft sind wir eigentlich schon diese Scheiß-A44 hochgedüst? Endlich ist man in Kassel und dann stellt man fest, daß man gerade einmal die Hälfte geschafft hat. Irgendwann waren wir dann endlich in Wolfshagen und nach kurzer Suche fanden wir dann auch das Freibad. Dort trafen wir dann auf "unsere Anlage", und auf eine "auffällig" gutgelaunte Veranstalterin.

Eingentlich war es ja ganz nett hier, aber irgendwie kam uns das ganze schon sehr komisch vor. Wir bastelten und schraubten also 2 Stunden an der Anlage herum. Immer wieder gestört von Regenschauern und Gewittern. Da wir nicht auf anhieb alle Kabel fanden, mußte der arme Bräutigam vor der Kirche noch ans Handy und eine Ferndiagnose abgeben. Als wir dann endlich die Anlage zum laufen gebracht hatten stellten wir fest, daß überhaupt gar keine Lichtanlage vorhanden war. Ein paar ausrangierte Baustrahler aus dem Bastelkeller des Hotelbeitzers wurden kurzerhand zu Mega-Discoblitzern umgebastelt.
Nach wieder mal sehr ausgiebigen Soundcheck hatten wir dann noch 10 Minuten Zeit unsere Klamotten in unsere Ferienwohnungen zu schmeißen und ein Irish Stew herunter zuschlingen. Auf besonderen Wunsch der Veranstalterin machten wir uns dann auch noch richtig zum Affen, und spielten bei Ihrer Begrüssungsansprache nach jeder rhetorischen Pause einen Tusch (!!!). Danach ging das Intro los, und wir spielten auf dem 1. Wolfshagener Freibad Open-Air, welches jedoch eher an eine Gartenparty des TT-und SLK-Clubs Goslar-Süd erinnerte.
Zunächst sahen wir auf der Bühne auch nur rot. Das lag weniger an der untergehenden Abendsonne, als vielmehr an Andreas T. aus C.-Z. und seinen beiden "Leidensgenossinnen". Danach sahen wir gar nichts mehr (schon mal 10 Minuten in einen Baustahler gekuckt?) und nachdem wir die Lichtverhältnisse auf der Bühne im Griff hatten, sahen wir Stormy im Liegestuhl liegend Cocktails schlürfen. Tja, und auch wir hatten unsere "Running Gags". Jan und Ingo waren unsere "Funky Damonds" , Thomas kam irgendwie gar nicht zu Wort an diesem Abend und der Rest sprang verwirrt über die Bühne und genoss das von der Volksbank Wolfshagen, der Sparkasse Goslar und dem Getränkecenter Lütgemüller gesponserte Konzert.
Lustig war´s wieder. So lustig, dass wir wieder alle Zugaben spielen durften, die wir im Moment so drauf haben. Unlustig war dann allerdings der Abbau der Anlage, denn von den versprochenen Helfern war niemand zu sehen. Also mussten wir die Klamotten wieder selber einpacken, und als wir dann Party machen wollten waren auf einmal alle weg (Warum bloss).
Im Hotel gab´s dann aber noch Freibier und ein paar interessante Gespräche mit ganz harten Harzern. Dann wurden noch ein paar falsche Telefonnummern ausgetauscht und wie nicht anders zu erwarten wollten wir auch noch ein wenig Moonlight-Swimming machen. Doch daraus wurde nichts. Wer kann denn ahnen, dass im Wolfshagener Freibad um 3 Uhr nachts noch ein Bademeister rumläuft? Das war Wolfshagen. Stress, Regen, verwirrte Menschen, viele TT´s und noch mehr SLK´s. Eine doch sehr nette Veranstalterin die immer unsere Eintrittskarten sehen wollte, ein Bademeister der früher Eishockeyprofi war und eine Party die wir warscheinlich nie verstehen werden. Spass kriegen wir immer, auch an diesem Wochenend, an dem kurzzeitig mal die Blitz-Illus zuckten und die Diamanten letztendlich nur Schoko-Pralinen waren.

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