![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|||
| 22.07.00 Hüsten Pool-Party Sommer, Sonne, Sonnenschein und dann richtig Party machen. So war es geplant, doch leider war es ein Zittern bis zur letzten Sekunde. 28 Grad waren angesagt und 17 Grad mit Regen ist es dann geworden. Als Zero-Herbert dann das OK für die Party gab, war er dann auch gleich so optimistisch, daß er kein Dach auf die Bühne setzte. Der hat Nerven. Wir hatten ja heute keine lange Anreise, und als wir am Freibad ankamen war alles noch "in Arbeit". Die PA war auch noch nicht fertig und so mußten wir uns zwangsweise mit einem lockeren Kick auf dem Rasen der Liegewiese vergnügen.
Irgendwie lief dann so ziemlich alles schief was schieflaufen konnte. Der
Soundcheck war total verwirrend, bis dann Stormy feststellte, das der Zero-Hausmischer noch nach einer alte
Bühnenanweisung verkabelt hatte. Wie ihr ja mittlerweile alle gemerkt habt (am schnellen Soundcheck?!) haben
wir ja ein Instrument weniger zu checken. Leider wusste das der Techniker nicht und
Eine alte Kentop-Weisheit lautet:"Es gibt solche und solche Stadtfeste!" Ja gut, daß ist sicherlich richtig....., aber nach dem Konzert in Beckum gibt es für uns nur SOLCHE Stadtfeste. Und auch heute in Ennepetal standen die Zeichen wieder mal nicht wirklich nach Party. Regen, Gewitter, 20 Leute unterm Bierwagen, die da wohl auch bei Heino und Hannelore gestanden hätten. Vor uns noch ein lustiges Kinderprogramm für die "unter 4 jährigen" und das Catering bestand aus einer Bratwurst mit Senf. Toll. Wo waren wir denn hier schon wieder hingeraten?? Irish-Night in Ennepetal. Was war denn jetzt hier Irish??? Irgendwann entdeckte dann Thomas einen bis dahin jäh vernachlässigten Zapfhahn an dessen Ende sich ein Faß voller Guinness befand. Jetzt war uns klar was an der Night so Irish war. Wir waren alle ein wenig demotiviert. Was dann aber letztendlich aus diesem Abend wurde, war eines der lustigsten Konzerte seit langem. Selten hatten wir einen solchen Spaß auf der Bühne.
Unser Stimmungswandel begann, als "die Schweizer" eintrafen. Philipp, ein alter Bekannten von diversen Festivals
und seine 3 Begleiter(innen) Nadja, Riina und Ratz, verirrten sich nur wegen uns nach Ennepetal. Auf ein paar
"Hardcore-Fans" konnten wir auch wieder zählen, und als dann das Intro lief, wurde man auch in Ennepetal munter.
Heute ging es also nach Ahaus. Altbekanntes Revier für uns irgendwo zwischen Coesferld und Münster und schon fast in Holland. Dort fand ein Kneipenfestival statt und wir waren eine von insgesamt 20 Bands an zwei Tagen. Im Cafe Muse kamen wir auch sehr pünktlich an und räumten erst mal die Bühne voll. Als wir alle Instrumente oben hatten war kein Platz mehr für die Band. Also alles wieder runter geräumt und improvisiert. Mit Hilfe des Haustechnikers und Stormy klappte es dann alles ganz gut. Zwar musste Carlo untern Kronleuchter und unser Schlagzeuger schraubte das zweite Tom erst in letzter Sekunde an sein Schlagzeug, aber sonst war jetzt wenigstens etwas Platz da oben. Nach einem ausführlichen Soundcheck konnten wir uns erst mal gemütlich in den Biergarten setzen und uns Gedanken darüber machen nach welchen Qualitäten der Chef der Kneipe seine Bedienungen auswählt. Na ja, eigentlich kann man sich es ja denken. Ob es an den Bedienungen gelegen hat oder nicht, plötzlich wurde es ziemlich voll im Biergarten und unser Auftritt wurde aus kommerziellen Gründen um eine halbe Stunde nach hinten geschoben. Gegen 22.30 ging's dann los und wir spielten unser erstes Set. Auf der
Bühne wurde es eng, heiss und ziemlich wackelig und Carlo hat sich an diesem Abend wahrscheinlich 20 Mal den
Kopf gestossen. Das zweite Set (also das "wir-machen-Druck" Programm) ging dann noch besser ab, und als dann
die bestellten Jubiläums-Cocktails auf die Bühne gebracht wurden, wurde es dann richtig lustig. Nach 2-3
Zugaben und einer gelungenen "Whisky Johnny"- Choreographie tranken wir noch 2-3 Multivitaminsäfte, assen
einen Vegetarischen Salat ohne Dressing und fuhren sofort danach wieder nach Hause. Denn ob ihr es glaubt
oder nicht. Samstag, Sonntag und Montag ist bei uns das Fest des Jahres angesagt und da muss man sich ein
bisschen schonen um das durchzuhalten, denn es gibt 3 Tage lang Freibier !!!!
Der ganze Spaß fing schon am Mittwoch an. Durch Zufall rief Kentop beim Veranstalter an und erfuhr, daß keine P.A. eingeplant war. Welch Logik: wir haben einen eigenen Techniker, also haben wir auch eine eigene Anlage dabei. Leider falsch gedacht! In einem dreistündigen Telefonmarathon organisierte Stormy dann irgendwie eine Anlage in Braunschweig!!. Da der P.A.-Verleiher aber am Samstag seine Hochzeit feiern wollte gab es zwar eine Anlage aber leider keine Techniker. Also war selber aufbauen angesagt. Durch diese Infos schon sehr gut gelaunt ging es dann am Samstag los nach Wolfshagen. Wie oft sind wir eigentlich schon diese Scheiß-A44 hochgedüst? Endlich ist man in Kassel und dann stellt man fest, daß man gerade einmal die Hälfte geschafft hat. Irgendwann waren wir dann endlich in Wolfshagen und nach kurzer Suche fanden wir dann auch das Freibad. Dort trafen wir dann auf "unsere Anlage", und auf eine "auffällig" gutgelaunte Veranstalterin.
Eingentlich war es ja ganz nett hier, aber irgendwie kam uns das ganze schon sehr
komisch vor. Wir bastelten und schraubten also 2 Stunden an der Anlage herum. Immer wieder gestört von
Regenschauern und Gewittern. Da wir nicht auf anhieb alle Kabel fanden, mußte der arme Bräutigam vor der
Kirche noch ans Handy und eine Ferndiagnose abgeben. Als wir dann endlich die Anlage zum laufen gebracht
hatten stellten wir fest, daß überhaupt gar keine Lichtanlage vorhanden war. Ein paar ausrangierte Baustrahler
aus dem Bastelkeller des Hotelbeitzers wurden kurzerhand zu Mega-Discoblitzern umgebastelt. |
||