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    Helgoland Inselfest 09.07.05

Helgoland die zweite.

Nach genau einem Jahr stand Deutschlands Hochseeinsel wieder auf dem Tourplan. Wir waren zum Inselfest geladen und sollten die Aftershow Party in der Nordseehalle rocken. Die Vorfreude war groß, da es im letzten Jahr doch so einiges zu Lachen gab und wir viel Spaß hatten (siehe dazu den Tagebucheintrag vom 10.07.04).
Da bekanntlich der Weg zur Küste von uns aus recht weit ist, beschlossen wir bereits den Freitag zu starten und suchten uns eine nette Übernachtungsmöglichkeit an der See. Wir wurden auch schnell fündig in dem wunderschönen Ort Otterndorf. Nur 20 km von Cuxhaven entfernt. Eine schöne Jugendherberge wurde unser Quartier für die Nacht von Freitag auf Samstag. Nachdem wir abends alle heil und gesund angekommen waren und bereits bei der Begrüßung mit anderen Gästen verschiedene Biersorten ausgetauscht hatten, ging es zum Strand. Wir wollten das Meer sehen und den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Mit reichlich Verpflegung schauten wir den Schiffen auf der Nordsee zu und der ein oder andere begab sich auf die Suche nach diversem Strandgut und Muscheln. Als wir spät nachts unsere Zimmer stürmten und Andreas als lustiges Gespenst für Unterhaltung sorgte, meinte jedoch ein Gast sich über die Lautstärke beschweren zu müssen. Nach einem kurzen Schlichtungsgespräch hatten wir aber auch diese Situation wieder im Griff und schliefen alle friedlich und zufrieden ein. Bis auf Vicki (Christians Freundin), sie fand noch ein ALTE Tüte Chips unter Ihrem Bett und wunderte sich über die vielen fröhlichen Farben und Ausblühungen an diesem Snack. Da muss wohl mal jemand etwas vor langerrrrrrr Zeit liegen gelassen haben!?
Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück ging es am nächsten Tag Richtung Cuxhaven. Unsere Fähre wartete auf uns und sollte um 10.30 Uhr Richtung Helgoland starten.
Bei unserer Ankunft wimmelte es bereits von Leuten am Anlegesteg, jedoch war von der Fähre nichts zu sehen. Was war passiert??
Eine Fähre war ausgefallen und Tickets gab es auch nicht mehr. Nun gut, wir hatten ja Tickets für 10 Leute. Das Problem war nur, wir waren 13 Mann.
Was nun??? Panik brach aus!!!
Wie immer nahm unser Organisationstalent Thomas die Sache in die Hand und nach kurzer Rücksprache mit dem Zahlmeister kamen wir doch noch alle an Bord.
Die Überfahrt war herrlich, bei strahlendem Sonnenschein. Als dann noch unser Mischer Bernd für reichlich flüssige Verpflegung sorgte, stand unserem Glück nichts mehr im Wege.
Die Insel kam in Sicht und die Bördeboote machten sich bereit für das traditionelle Ausbooten. Allen bekannt??? O.k., eine kleine Erklärung für all die Leute, die diese alte Tradition nicht kennen. Die großen Schiffe können aufgrund ihres Tiefganges nicht bis an den Anlegesteg fahren. So werden die Passagiere mit kleinen Booten, den so genannten Bördebooten, aus sicherer Entfernung, an Land gebracht. Dies nennt man Ausbooten. Hat also nichts mit unserem geliebten Fußballspiel zu tun. Das Ausbooten verhielt sich ein wenig feucht für einige Leute, da die Schiffer doch ordentlich Gas gaben. An Land angekommen ging es direkt nach einer netten Begrüßung zur Unterkunft. Dem uns bereits vertrauten Sportheim. Nur Thomas hatte eine angenehmere Unterkunft für dieses Wochenende gefunden. Er konnte nach langer Zeit endlich wieder seine Freundin besuchen. Das hatte er sich auch verdient!!!!!!!!! Nach einem leckeren Mittagessen im Schwimmbad folgte der obligatorische Soundcheck in der gut aufgeheizten Nordseehalle. Ich kann euch sagen, fast Saunertemperaturen wurden erreicht. Sound war gut, das Bier schmeckte, der Abend konnte beginnen.
Als sich alle ein wenig erholt hatten ging es erst einmal zum Inselfest am Hafen. Live-Musik, Fressbuden und Getränke im Überfluss erwarteten uns und zum krönenden Abschluss gab es sogar ein wundervolles Feuerwerk. Herrlich!!
Gegen 0 Uhr machten wir uns dann auf zur Nordseehalle, denn die eigentliche Party sollte erst noch beginnen. Die Halle füllte sich recht schnell und so voll wie die Halle wurde, waren dann auch einige Gäste. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, obwohl man merkte, dass es nach einiger Zeit im Publikum starke Ausfälle gab. Nun ja, die Gäste waren nun mittlerweile auch seit mittags am feiern. Zwischenzeitlich bekamen wir Besuch von Mr. Finn auf der Bühne, der uns gesangtechnisch ein wenig unterstützen wollte. Dies gelang ihm bei einigen Liedern auch recht gut, obwohl er allerdings auch einige Ausfälle hatte.
Als bei der Zugabe jedoch die Polonaise durch die Halle startete, war die Rock`n`Roll-Welt wieder in Ordnung.
Nach einem gelungenen und schweißtreibenden Konzert wurde noch schnell abgebaut, bevor sich einige Damen und Herren Richtung "lange Anna" und Cafe Krebs auf den Weg machten. Halt die obligatorische Aftershowparty auf Helgoland. Wie ich hörte, wurde bei dieser Gelegenheit das Helgolandlied von unserem zweiten Mischer und Lichtmann Andreas Schulte neu vertextet und vertont. Vielleicht bekommen wir ja noch einmal eine Kostprobe von diesem schönen deutschen Liedgut. Ich freue mich jetzt schon darauf. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Schwimmbad und einem leckeren Eisbecher im Cafe Krebs ging es am Nachmittag wieder auf die Fähre Richtung Cuxhaven. Der Abschied fiel wie immer schwer, zumindest für einige Leute. Die Rückfahrt verlief wieder bei herrlichem Sonnenschein recht gemütlich und ruhig und einige Anekdoten vom Wochenende machten die Runde. Sogar das neue Helgolandlied wurde zum Besten gegeben. Ja, Ja, wir sind schon eine witzige Truppe (Anmerkung in eigener Sache!).
In Cuxhaven angekommen lag noch eine 4 stündige Rückfahrt vor uns, die wir mit einem kleinen Zwischenstopp bei einem namhaften Burgerlieferanten, ohne Probleme hinter uns brachten.
Heil und munter in der Heimat angekommen, schauten wir auf ein anstrengendes aber auch lustiges Wochenende zurück. Wer mal Langeweile haben sollte, dem kann ich diese Hochseeinsel nur wärmstens für einen kleinen Trip empfehlen.

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