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    Schüttorf 10.04.04 - Meerlo NL 11.04.04

Unser Weg führte uns mal wieder in den Norden der Republik und zwar nach Schüttorf. Es sollte ein langes Konzertwochenende werden, da wir am nächsten Tag unsere holländischen Nachbarn besuchen würden. Also trafen wir die Entscheidung in Schüttorf zu nächtigen und in dieser Beziehung war uns ein nettes Hotel vor Ort bereits bekannt. Kein geringerer als der ehemalige Stiefpapa des Sängerbadens SASHA aus Soest war nämlich der Direktor des Hotels. Von unserem letzten Gig in Schüttorf noch bei Ihm bekannt, kamen wir uns dann für die Übernachtung preislich recht nah, so dass einem Aufenthalt in Schüttorf für die Nacht nichts im Wege stand. So war unsere Reiseroute für den nächsten Tag nach Holland dann auch geregelt. Das Komplex in Schüttorf ist ein recht netter Laden in dem man immer freundlich empfangen wird und der Service am Mann stimmt. So war es nun auch einmal wieder diesen Abend und wir fühlten uns gleich von Anfang an wohl. Als Vorband hatte man uns die Skaband Alpha Boy School mit ins Programm gestellt und wir kamen auch recht schnell mit den Jungs in Kontakt. Eine sehr gesellige Truppe die anschließend auf der Bühne auch für nette Unterhaltung sorgten. Der Laden war voll und die Stimmung hervorragend, man könnte sagen ein sehr gelungener Abend. Nach diversen Kaltgetränken ging es dann auch irgendwann zur späteren Stunde ins Hotel.
Der Morgen nahte und das Frühstück war wie immer reichhaltig. Jedoch so einige Ausfälle begab es dann plötzlich doch zu beklagen. Dem Ingo ging es gar nicht mehr so gut, was er beim Einladen der Sachen vor dem Komplex allen Mitmenschen eindrucksvoll unter Beweis stellte. Natürlich hätten wir ihm noch stundenlang zu schauen können, jedoch drängte die Zeit, da noch ein weiter Weg Richtung Holland vor uns lag. Also bekam der Ingo ein Fensterplatz im vordern Bereich des Busses und alle waren zu frieden.

Es ging also nach Holland zu einem schönen Festival. Die Vorfreude war groß und nach diversen Zwischenstopps erreichten wir unser Ziel. Ein Festival in einer alten Scheune erwartete uns mit vielen lustigen Menschen. Auch hier wurden wieder einmal freundlich empfangen und nach einer kurzen Einweisung auf dem Gelände hatten wir noch reichlich Zeit für uns selber. Dies nutzten wir dann auch und testeten ausgiebig unser leckeres Weihnachtsbier und die Köstlichkeiten vor Ort. Heineken und Kilkenny gab es im Angebot. Lecker, kann man trinken. Nach zwei Stunden Wartezeit kamen wir dann endlich in unseren Backstagebereich, den die Bands nur im Wechsel betreten konnten. Die Größe war halt ein wenig beschränkt. Dort erwartete uns dann aber auch unser leckeres Abendessen, obwohl ich bis heute nicht weiß, was wir dort gegessen haben. Es muss wohl irgendetwas Geschnetzeltes in diversen Soßen gewesen sein, schön in Kunststoff verpackt und in der Mikrowelle erhitzt. Dazu ein wenig Toastbrot und fertig ist das Abendessen. Na ja, wir leben noch.
Vor der Bühne tobte der Mopp und so wurden wir zu nehmend heiß selbst auf die Bühne zu gehen. Der Soundcheck erwies sich dann jedoch recht problematisch, da sich von den Technikern keiner so recht verantwortlich fühlte oder betrunken war. Nach einiger Zeit hatten wir jedoch auch dieses Problem beseitigt und das Konzert konnte beginnen. Schweißtreibend und laut wurde es dann, jedoch dankte uns das Publikum mit wilden Tänzen und ordentlichem Applaus. Eine gelungene Sache. Zur später Stunde ging es dann Richtung Heimat, die uns morgens im Sonnenaufgang begrüßte. Mal wieder ein recht anstrengendes, jedoch auch erfolgreiches Wochenende lag somit hinter uns.

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