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    Gelsenkirchen

An diesem Tage ging´s nach Gelsenkirchen. Quasi „auf Schalke“, und auch wenn der Großteil der Band (wenn überhaupt) Fußballmäßig eher in Richtung BVB tendiert, so freuten wir uns doch sehr auf die Reise in den Pott. Leider hatte an diesem Tag unsere Anreise eher den Charakter einer Schülerband, da aus nicht näher erwähnenswerten Gründen unser Bus einfach mal „nicht konnte“. So fuhren wir in 3 Autos zur Kaue, einem fast legendären Ort, an dem wir uns zu ganz frühen Zeiten schon als Gäste herumgetrieben hatten. So kann Ingo voller Stolz berichten, das er dort „The Offspring“ gesehen hat. Und zwar als Vorgruppe von NOFX. Das war 1992, Offspring spielte für ne´Kiste Bier und ganze 2 Jahre waren sie Headliner auf dem Roskilde-Fstival. Das nur zur Info am Rande.

Celtic-Scotisch Festival hieß der Event also. Und wir vermissten schon im Vorfeld das „Rock“ oder „Punk“ im Programm-Heft. Es wurde also ganz offensichtlich ziemlich traditionell, was durch die beiden anderen teilnehmenden Bands noch untermauert wurde. Keine E-Gitarren, kein Schlagzeug – ausschließlich Traditionals. Wir fühlten uns ein wenig fehl am Platze, und versorgten uns in dem zum Backstageraum umdekorierten Bühnenbadezimmer mit Getränken. Soundcheck war OK. Pünktlich um 20.00 Uhr kamen die Gäste – Uuuuuij. – Viele Herrschaften des gesetzten Alters (alte Klassenkameraden von Thomas waren auch dabei), auffallend viele Damen mit Halstüchern und FIMO-Broschen und Herren die an Realschulen hätten Englisch, Deutsch und Werken unterrichten können. Haben wir Vorurteile? Nein, wir doch nicht. Gut, entsprechend pünktlich fing die erste Band an, und wir hörten mit Freude viele bekannte Stücke. Außerdem erfuhren wir auch etwas über den Flötenspieler der Band – nämlich den Cousin von Marc Schneider. Das hatte schon etwas von „Laß dich überraschen“ – Familienzusammenführung in der Kaue. Wie schön. So, und um halb zehn des Abends waren wir an der Reihe das Sitzplatzpublikum entweder restlos zu begeistern oder total zu vergraulen. Wir entschieden uns für einen gesunden Mittelweg, und konnten nach Ende des Konzertes eigentlich sehr zufrieden mit der Resonanz des Kaue-Publikums sein. Schön zu wissen das es auch in so einem Rahmen immer wieder klappt. Natürlich (und dankenswerter Weise) hatten wir wieder einmal großartige Unterstützung aus Süddeutschland; und wir durften unsern alten Kollegen und ersten Tour-Bus-Driver „Schlemmi“ endlich mal wieder vor der Bühne begrüßen.

Nach unserem Auftritt spielte eine 5-Mann-Band aus Dortmund zum Tanz auf. Der Name ist leider entfallen, aber die Jungs waren echt gut. Endlich eine Band die sich nicht ausschließlich darauf beschränkt das „standard-einfach“ Programm des Irish-Folk durchzududeln. Schöne alte Jig´s and Reels mit Bagpipe und Geige. Dazu ein lockerer Ruhrpott-Slang – das hatte was. Wir beschlossen totzdem irgendwann die Heimreise anzutreten; der „gesundheitliche“ Zustand eines Bandmitgliedes welches nicht der Seiten- oder Rhythmus-Fraktion angehörig ist jedoch ein Instrument spielt (bleiben 2 über – Christian war´s nicht) lies einen längeren Aufenthalt nicht zu.

Oelde 5.3.04

Die "Alte Post" in Oelde stand mal wieder auf dem Programm, eine Örtlichkeit die uns wie das "Cafe Titanic" in Sendenhorst doch immer wieder Freude bereitet. Nette Veranstalter, tanzwütiges Publikum und leckeres Essen. Das letzte bedarf später noch einer besonderen Erwähnung. Es hatten sich sogar Gäste aus weiter Ferne angesagt und zwar Besuch aus Erlangen, Kiel und Bremen. Wahrlich "HARTCORE-FANS" die nach Möglichkeit versuchen jedes Konzert mit zu erleben. Respekt.
Der Spaß an diesem Abend begann bereits vor dem eigentlichen Konzert. Die benannten Fans hatten uns Steckbriefe vorgelegt, die wir gewissenhaft ausfüllen sollten. Dies taten wir auch anständig, obwohl das einigen schon sehr schwer fiel. Das Ergebnis ist übrigens auf folgender Fanpage nach zu lesen. Als wir dann zwischen "Aufsatz" und "Essenszunahme" ein gepflegtes Gespräch führten wurde dieses gemütliche Beisammen sein durch ein lautes Scheppern unterbrochen. Der Peter aus Erlangen hatte " aus Versehen versteht sich" mal ganz nebenbei die Buffet-Theke abgeräumt, sodass wir nun die leckeren Hähnchenschenkel, das knusprige Brot und den knackigen Salat mit einer Mischung aus Cola und Scherben vom Fußboden genießen mussten. Nur gut, dass ein Teil von uns schon geköstigt hatte. Der Rest hatte, glaube ich, einen leichten Hals. Aber Peter, es war dir keiner böse. War eine riesige Sache und wir haben viel gelacht. Schöne Grüße in die Heimat. (P. S.: Es wurde später ja auch reichlich wieder gut gemacht!!!!!!!!)
Das Konzert war wieder einmal sehr spaßig. Zwar ist es zu sieben Leuten recht eng auf der Bühne, jedoch ist die Stimmung im Publikum jedes Mal beeindruckend. Nach schweißtreibenden zwei Stunden endete unser Programm und man zog sich noch ein wenig in den Backstage-Raum zurück. Dort gab es dann noch ein kleines Zusatzkonzert mit Thomas an der Trompete und einem Fan, der mit Leidenschaft eine kleine Trommel mit einer Banane bearbeitete. Marschmusik vom feinsten sage ich euch.
Nach einem gelungenen Abend ging es dann recht spät wieder zurück in die Heimat. Schöne Grüße von hier nochmals an die "Alte Post". Cheers.





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