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    Soest

Wir hatten viel vor an diesem Tag. Wieder einmal waren wir im Alten Schlachthof im nahegelegenen Soest zu Gast. Einem Ort der uns in den vergangenen Jahren immer viel Freude bereitete. Aus ganz bestimmten Gründen hatten wir unsere Probeintensität in den letzten Tagen vor dem Soest-Gig in fast nicht mehr gewohnte Dimensionen getrieben, und erstaunlich viel und kreativ an neuem und alten Material gefeilt. Überhaupt gab es viel Diskussion und Wirbel um den Soest-Gig. Warum, weshalb und mit welchem Ergebnis werden wir zu gegebener Zeit an gleicher Stelle veröffentlichen. Zurück zum Thema. Wir luden um 13.30 Uhr den Bus ein, und waren um Punkt 14.00 Uhr in Soest. Von nun an hatten wir viel, viel Zeit, die wir nutzten um einen wirklich ausführlichen und gewissenhaften Soundcheck zu machen. Im wunderschönen Backstagebereich des Schlachthofes war es vor allem Ingo der mit seiner neuen – ganz eigenen – Modelinie zu überzeugen wusste. Ich denke wir werden in naher Zukunft einige seiner Stücke (vor allem die Schuhe werden ein Renner sein) in unser Mechandisingsortiment aufnehmen. Wir verbrachten also den ganz großen Teil des Wartens im Backstagebereich – nur unterbrochen durch das eine (hochprofessionelle) oder andere (das genaue Gegenteil von hochprofessionelle) Interview. Zwischedurch gab es Pizza, und danach die Ankündigung des Veranstaletrs, dass es um 20.30 Uhr losgehen sollte. Darauf waren wir geistig gar nicht eingestellt, und wir handelten noch eine Viertelstunde raus (in dieser Form ist das auch nocht nicht vorgekommen). Die Nervosität nahm auch bei sonst eher ruhigeren Zeitgenossen innerhalb der Band ungeahnte Dimensionen an. Aber – und dies ist entscheidend – wir trafen auf ein sensationelles Publikum im fast ausverkauften Schlachthof. Einfach großartig wie man uns an diesem nicht ganz unwichtigen Abend unterstützte. Und zwar vom ersten bis zum letzten Song. Hier vor allem Dank an „The Rascals“ und die Damen und Herren aus dem hohen Norden und dem tiefen Süden, die sicherlich wissen wer gemeint ist. Das Konzert war gut, von einigen technischen Problemen hier und da mal abgesehen war es sogar sehr gut. Besonders „City of Lights“ als spezial-Akkustik Version vorgetragen entwickelt sich zum heimlichen Hit. Unter anderem auch deshalb haben wir es in Soest zwei Mal gespielt. Nach über zwei Stunden war es dann alles vorbei. Schade – aber irgendwie auch „Gott sei Dank“; es war geschafft und wir konnten uns endlich dem prall gefüllten Kühlschrank im Backstageraum widmen. Den hatten wir heute ziemlich vernachlässigt. So ging es dann in der angrenzenden Kneipe noch eine ganze Zeit lang weiter bis irgendwann zur Abfahrt geblasen wurde. Also mal ein Fazit: es war absolut toll und wir danken einem genialem Publikum und allen die an diesem Tag einen tollen Job gemacht haben bzw. hoffentlich noch daraus machen werden.

Sendenhorst

Einmal mehr führte uns der Weg in den Heimatort von „unser aller“ Superstar Alex. Nach Sednenhorst. Genauer gesagt wieder einmal zu dem Ort an dem sowohl Superstar Alex als auch wir bereits große Erfolge verzeichnen durften: In die heißgeliebte Titanic. Und wenn wir an dieser Stelle sagen: „es war wie immer“, dann meinen wir dies in keinster Weise negativ, sonder wir meinen: es war wie immer schön. Zum wievielten Male waren wir eigentlich da? Zum siebten oder achten Mal? Und die Titanic hat sich eigentlich gar nicht verändert. OK, der Wirt ist vielleicht ein bisschen grauer geworden. Aber, werden wir nicht alle älter? Das was bei anderen Sachen zu kritisieren ist, ist das ganz besondere an den Gigs in der Titanic. Es läuft immer nach dem gleichen Schema. Das bedeutet: zuerst finden wir die passende Autobahnabfahrt nicht, dann freuen wir uns so sehr das wir es wiedergefunden haben, das wir den Aufbau und den Soundcheck fasst vergessen. Nachdem dies dann letztendlich immer irgendwie geklappt hat, geht’s in unser Zimmerchen zum Weltklasse-Catering; und wenn wir dann mit vollen Bäuchen wieder zurück an Ort des Geschehens zurückkommen treffen wir auf viele bekannte Gesichter. Im Sauerland nennen wir so etwas spätestens nach dem zweiten Mal: Tradition. Also wurde es ein traditioneller Abend mit teilweise traditioneller Musik. Danke an das Titanic-Team und an die traditoinsbewußten Sendenhorster, die uns seit Jahren die Treue halten, auch wenn an diesem Abend das Superstar-Alex Fanclub-Treffen nur wenige Meter weiter entfernt stattfand. Alex war übrigens nicht anwesend, da er kurzfristig zu einem Video-Dreh nach Südafrika musste. Aber mal ehrlich: wen interessiert das schon...

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