Story Tour News CD`s Tagebuch Gästebuch Fotoalbum Fanartikel Links Info MP3/Video Kontakt
 
Home/Bandinfo
Tagebuch   Home/Bandinfo
     
    23.10.99 Arnsberg, Cult
Eine Woche später trafen wir wieder auf die Priester. Diesmal auf heimatlichem Boden, denn nach einigem Hin- und Her fand dieses Konzert dann doch noch statt. Das Cult ist ein absolut genialer Live-Club mit toller Bühne, und wir freuten uns endlich einmal im Cult spielen zu können. Der Kartenvorverkauf war nicht besonders toll gelaufen, da Konzerte an einem Sonntagabend bei uns im Sauerland keinen vom Sofa holen. Trotzdem füllte sich der Saal gegen 20.00 bereits sehr gut, und wir freuten uns über viele bekannte Gesichter im Publikum. Als wir dann gegen 21.00 Uhr loslegten ging es auch sofort gut ab und wir spielten ca. 1 Stunde lang unser Set. Wie immer wenn es Spaß macht, war es dann alles recht schnell vorbei, und nach kurzem Umbau begannen bereits die Whisky Priests mit ihrem Konzert. Traditionell bei Whisky Priests Konzerten sind auch wir immer in den ersten Reihen zu finden, um "Druck zu machen". Dies ist auch auf dem aktuellem Live-Video der WP sehr anschaulich festgehalten. Zum Ende des Whisky Priests-Sets spielten wir zusammen eine geniale Version Ihres Hits D-o-li-a und feierten anschließend noch bis 4.00 morgens im Cult ein gelungenes Konzert.

30.10.99 Hagen
Bereits zum dritten Mal stand die Weltstadt Hagen auf unserem Konzertplan. Leider waren die beiden Konzerte vorher ziemliche Reinfälle was die Zuschauerresonanz anging, und so waren unsere Erwartungen doch sehr gemischt. Zunächst einmal waren wir von dem Veranstaltungsort sehr positiv überrascht. In einer schönen alten Villa befand sich eine idealer Konzertraum mit großer Bühne und guter Technik. Wir bauten unser Zeug auf und hatten eigentlich eine Menge Zeit für einen ausführlichen Soundcheck. Doch wie immer in solchen Situationen spielt die Technik nicht mit. Probleme mit dem Akkordeon brachten uns ein wenig unter Zeitdruck und als wir endlich einen ersten Band-Soundcheck machen konnten, war der Raum schon zu 50% gefüllt. Das sah schon mal ganz gut aus. Als wir dann um 21.30 begannen, war der Saal dann auch fast ausverkauft, und wir hatten wieder mal viel Spaß. Schön war auch das Wiedersehen mit Andreas, dem Ex-Sickly Sin-Bassisten und seinem Kumpel. "Wir kommen auf Euer Angebot zurück!!"

31.10.99 Münster, Skaters Palace
Einen Tag später ging es nach Münster. In der "Heimatstadt" von unserem Akkordeon-Spieler hatten wir uns viel vorgenommen. Doch es kommt meistens anders als man denkt. Gestern noch waren wir von Bühne und Räumlichkeit positiv überrascht, heute haut es uns wieder das blanke Entsetzen ins Gesicht. Kleine Bühne und absolut konzertuntaugliche Räumlichkeiten ließen dieses Konzert zu einer echten Prüfung in Sachen Improvisation werden. Der Publikumszuspruch war auch nicht grade überwältigend, so dass wir in einem kleinen intimen Rahmen unseren Gig spielten, und anschließend in Christians Wohnung noch ein wenig dem Alkohol zusprachen.

04.12.99 Bad Oeynhausen
Nach Bandinternen Veränderungen spielten wir das bereits lange gebuchte Konzert in Bad Oyenhausen. Es war das erste Konzert von Jan, und nach nur 3 Wochen Proben lief bereits alles wie geschmiert. Wir waren alle sehr happy und feierten Jans gelungenes Debut bei Burger King. Nach diesem Konzert war erst mal Pause angesagt. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

08.01.00 Stemwede
Wir waren sehr, sehr fleißig in den letzten Tagen und haben sooft geprobt wie in den letzten 2 Jahren nicht mehr. Drei neue Songs waren das Ergebnis unserer kreativen Phase, und die Stemweder sollten als erste Ihre Freude daran haben. Bereits im letzten Sommer haben wir hier auf dem abgedrehtem Punkfestival gespielt, und so waren unsere Erwartungen an dieses Konzert dementsprechend. Als wir Stemwede dann endlich erreichten, trauten wir unseren Augen nicht. Wir wurden vom Hausmeister in einen riesengroßen und mit Stühlen und Tischen versehenen Saal geführt. Auf der ebenfalls riesigen Bühne sollten wir unsere Klamotten aufbauen. Nach einigen Diskussionen stellte sich heraus, dass hier tatsächlich unser Konzert stattfinden sollte. Zu allem Unglück mussten wir auch noch mit eigener Anlage spielen, die eigentlich nicht für derartige Räumlichkeiten ausgerichtet ist. Weiterhin hatte Stormi eine Endstufe vergessen, und wir mussten wieder Mal improvisieren. Nach dem Soundcheck begann der Raum sich zu füllen, und bereits das zweite Mal an diesem Abend wurde uns ein wenig komisch. Der durchschnittlliche Konzertbesucher war ca. 42,5 Jahre alt, festlich gekleidet und nahm an seinem bereits mit Namensschildchen bestücktem Tisch platz. Entweder waren wir falsch, oder die Gäste hatten absolut keine Vorstellung von dem was sie erwartete. Wir beschlossen, ein "Augen zu und durch-Konzert" zu spielen. Es wurde der normale Konzertablauf gespielt, mit der normalen "Härte", den normalen Ansagen und der normalen Bühnenshow. Wir hatten Glück. Nur 3 Leute verließen nach dem ersten Lied entsetzt den Saal. Die anderen waren zwar auch ein wenig irritiert, klatschten aber nach den Stücken immer höflich und gegen Ende der Show war dann der Bann gebrochen. Als dann auch noch Familie Hartmann eine tolle Gesangseinlage gab, waren alle begeistert. Ein besonderer Gruß geht an dieser Stelle an den Hausmeister (Barre Bräu - dein Herz erfreu), dem wir ganz bestimmt noch sein Autogrammfoto zuschicken werden. Noch ein kurzer Hinweis: Sollte jemand sachdienliche Hinweise zum Diebstahl eines Handys aus dem Lady Godiva-Tourbus vorbringen können, winkt Ihm eine schöne Belohnung: ein Deutschkurs.

14.01.00 Soest
Endlich hat es geklappt. Lady Godiva im Alten Schlachthof in Soest. Bereits im Vorfeld wurde massiv Werbung gemacht, und auch im Radio liefen im Vorfeld einige Berichte. So machten wir uns natürlich auch Hoffnungen auf eine volles Haus. Zunächst jedoch, war Soundcheck angesagt, und jeder der schon einmal im Alten Schlachthof war, weiß das nicht die allerbeste Akustik vorhanden ist, obwohl es wahrscheinlich keinen idealeren Konzertclub in vergleichbarer Größenordnung gibt. Wir nahmen uns also extra viel Zeit für den Soundcheck, und etwas weniger Zeit für Essen und Trinken. Als wir nach dem Verzehr unserer Pizza dann kurz durch den Vorhang blickten, war der Saal bereits sehr gut gefüllt. Dementsprechend stieg die Nervösität bei uns. Um 21.15 Uhr begann unser Intro, und vom ersten Ton an hatten wir das Publikum auf unserer Seite. An diesem Abend stimmte einfach alles. Vor allem der Monitorsound war absolut überzeugend. Wir lieferten eines unserer druckvollsten Konzerte überhaupt ab, und auch die neuen Songs überzeugten. Jan, der zum ersten Mal vor heimischem Publikum spielte, wurde toll "begrüßt", und wir hatten alle seit Monaten nicht mehr so viel Spaß auf der Bühne. Nach dem regulärem Set, spielten wir dann "Whisky Johnny" unseren neuesten Song und eine neue Version von "Buona Sierra Tequila". Irgendwann ging dann gar nichts mehr und nach insgesamt 6 Zugaben waren wir alle ziemlich platt. "Aftershow-Party" gab es aber trotzdem nicht zu knapp. Hier gibt's einen Zeitungsbericht aus Soest.

22.01.00 Sendenhorst
Eine Woche später hatten wir wieder ein Heimspiel. Bereits zum dritten Mal in Folge spielten wir vor einer ausverkauften Titanic. Auch in diesem Jahr konnten wir auf die Kochkünste der Titanic-Jungs zählen, die uns wieder einen "Gaumenkitzler" servierten. Allein das Essen ist den Weg nach Sendenhorst schon Wert. Zum Konzert gibtís eigentlich nicht viel zu sagen. Andreas würde sagen: "Et läuft". Zu bemerken ist jedoch, dass sich Jan dermaßen ins Zeug legt, dass ihm bis jetzt auf jedem Konzert mindestens 1X irgendeine Seite gerissen ist. Dieses mal nutzten wir Jans Zwangspause und spielten einen alten Lady Godiva-Klassiker, nämlich The Minstrel Boy, den wir eigentlich nicht mehr im aktuellen Set spielen. Nach diesem Konzert gibtís erst mal Pause, da unser Sänger Spaß am Skifahren entdeckt hat und ein paar Tage in die Berge fährt. Zeit für den Rest einige "unfertige" Songs zu beackern.

17.03.00 Emden
Braungebrannt und gut erholt kam er aus den Bergen Tirols zurück und wir konnten sofort durchstarten in den Norden Deutschlands. Die Otto-Stadt Emden hatte geladen. Wir schmissen uns also in den Bus um die A2 nach Norden zu tuckern. Ingo saß zu dieser Zeit noch über seiner "wichtigsten" Klausur, und wollte dann irgendwie nach Emden kommen. Zunächst aber erreichten wir nach "überraschend" kurzweiliger Emden1 aber sehr bildender Busfahrt das wunderschöne Emden und ein bisschen später auch den Veranstaltungsort. Das sah doch sehr vielversprechend aus. Schöne Bühne, nette Atmosphäre. Wir waren uns alle einig: heute machen wir richtig Druck. Der Soundcheck verlief wie in letzter Zeit eigentlich immer problemlos und als Ingo auf einmal auf der Bühne stand waren wir bereit für EMDEN. Zunächst schickten uns die Veranstalter aber ins Hotel und danach Griechisch essen. Nach kurzer Absprache mit Carlo und Panajotis wurden wir bevorzugt behandelt und verschlungen in ein paar Minuten unser Metaxa Gyros, damit wir auch pünktlich wieder auf der Bühne stehen konnten. Was wir dann allerdings von der Bühne aus sahen, war schon ein bisschen frustrierend. Man kann sagen, es war sehr übersichtlich. Trotzdem gaben wir mal wieder alles, vor allem Andreas. Emden2Bei Brazen Rascals verabschiedete sich Andreas durch die Bühnenbretter und war kurzzeitig verhindert. Nach unserem Konzert knüpften wir Kontakte mit der heimischen Musikszene, was vor allem Jan nachhaltig beeindruckte (wir spielen guten alten Punk-Rock). Als man uns dann noch in ein "Insider-Lokal" einladen wollte waren wir von der Gastfreundschaft überwältigt. Das Angebot war auch einladend (Zitat): für 150 Kracher frei Saufen und noch ein Stich gratis. Na ja, wir gingen dann doch woanders hin. Keine Ahnung wie dieser laden hieß. Für alle die schon mal in Emden waren, die Kneipe liegt auf dem Marktplatz und der Calpirinja kostet 10DM. Dort begossen wir den ST. Patricks Day mit Southern Comfort-Ginger Ale, Tequila und anderem Gesöff, bevor wir dann gegen 4.00 ins Hotelbett fielen.

18.01.00 Remscheid
Um 8.00 ging der Wecker. Nach kurzem Frühstück fuhren wir noch kurz ans Meer und danach in die Heimatstadt von unserem Akkordeonisten. Dort wohnt zufällig auch die Freundin von Andreas, und da diese heute Geburtstag hatte, beschlossen wir spontan Steffi zu gratulieren. Anschließend ging es weiter nach Remscheid. Dort angekommen, war gerade Abpfiff und Leverkusen gewann 9:1 in Ulm. Wir beschlossen an diesem Abend, die kleinere Bühnenvariante im POM zu wählen und Remscheid bauten unsere Anlage auf. Nach dem Verzehr einer selbstgekauften Ochsenschwanzsuppe konnte der Spaß beginnen. An diesem denkwürdigen Tag des Irischen Nationalheiligen waren natürlich auch viele Folk-Freaks gekommen, die wahrscheinlich auf eine Dubliners-Revival Band gehofft hatten. Davon sind wir mittlerweile soweit entfernt wie Dublin von Herdringen und nach den ersten Liedern hatten das diese Besucher auch verstanden. Trotzdem blieben sie und machten gute Miene (zum bösen Spiel?). Die Stimmung war jedenfalls überwiegend gut. Der Schlagzeuger hatte zwar einige Probleme mit einem offenen Bein, hielt aber auch tapfer durch. Nach dem letzten Guinness dieses Wochenendes kam auch der erste Schreck des Wochenendes. Unser Bus blieb mitten an einem Berg irgendwo in Remscheid einfach stehen. Wir kannten dieses Phänomen ja aus der Vergangenheit, hatten aber gehofft, dies behoben zu haben. Wieder entlüften? Wieder abschleppen? Nein! Einfach Benzin nachfüllen. Stormy hatte vergessen zu tanken aber Gott sei Dank irgendwo noch einen halbvollen Reserve-Kanister mit dem wir uns zur nächsten Tanke retteten. Schwein gehabt

19.03.00 Fussball in Dortmund
Weilís so toll war, schreib ich mal vom nächsten Sonntag. Olaf, Bruder von Ingo, hatte uns eingeladen und zwar zum Heimspiel des BVB gegen den Letzten der Liga: Arminia Bielefeld. Für einige war es das erste Mal im Stadion und dann auch noch bei den Hardcore-Fans in der BVB-Kurve. Thomas fiel zunächst unangenehm auf indem er ständig lauthals in die Menge rief: Wo ist denn Heulsuse Möller? Der Rest war einfach nur begeistert von einem Super-Stadion und einer guten Stimmung. Bis zur 17. Minute als das 1:1 für Bielefeld fiel. Von da an war es lustig in Dortmund. So ein Gurkenspiel des Weltpokalspielers hat die Welt noch nicht gesehen, und Bielefeld gewann völlig zu Recht mit 3:1.

Wir haben jetzt schon wieder fast 1 Monat Zeit. Diese werden wir Nutzen um uns auf einen aufregenden Sommer vorzubereiten. Es wird genial.....



weiter | zurück