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    Warburg – Scherfede 06.12.03

Es ging also nach Scherfede in die schöne Gemeinschaftshalle. Vor einigen Jahren hatten wir schon mal das Vergnügen hier spielen zu dürfen, mit der Gruppe XXL. Drei wahrlich amüsanten und stabil gebauten jungen Männern die mal so eben anstatt einer, drei große Pizzen verzehrten. Wie gesagt XXL. Aber das war eine andere Geschichte.

Diesmal standen keine geringeren als „Die Schröders“ mit auf dem Plakat. Wohl jedem aus Funk und Fernsehen bekannt. Hatten Sie doch Hits wie: Laß uns schmutzig Liebe machen, Was nicht passt wird passend gemacht, und diverse andere Chartentrys. Laut Info unseres Schlagzeugers haben Sie sogar mal eine goldene Schallplatte bekommen. Dies kann ich mit meinen kleinen Fachwissen über diese Band allerdings nicht bestätigen. Der Weg nach Scherfede war uns also bekannt und führte uns die meiste Zeit über unsere allzeit beliebte A44 Richtung Kassel. Ich glaube, mittlerweile kennen wir wirklich jeden Parkplatz und jeden Tankwart auf dieser Strecke und haben dieses ( unseres )„Revier“ bereits zum tausendstenmal markiert. Als wir an der Gemeinschaftshalle ankamen, waren „Die Schröders“ noch beim Soundcheck, was uns wiederum Gelegenheit gab den Backstageraum und seine köstlichen Vorzüge zu genießen. Um die Zeit dann aber nicht ganz sinnlos vergehen zu lassen , nutzen wir das altbekannte „Panzerband“ zu lustigen Spielchen. Ja, ja, was man hiermit nicht alles machen kann. Faule Zähne, buschige Augenbrauen, diverse Schnäuzer und vieles mehr. Ihr seht, die Zeit bis zum Soundcheck wurde uns nicht langweilig. Das Resultat gibt es vielleicht in Ausschnitten auf unserer kommenden Live-DVD. Laßt euch überraschen. Nachdem wir unsere Pflicht beim Soundcheck erfüllt hatten, kamen wir mit den „Die Schröders“ ins Gespräch. Und plötzlich stellte sich heraus, dass die Herren gar nicht über eine Vorgruppe informiert waren. Für sie sollte dieser Abend ein Einzel-Gig sein. Nah ja, wir haben Sie dann einwenig von unseren Qualitäten überzeugt und man hatte sich dann schnell an uns als Vorgruppe gewöhnt. Nach dem Genuß einer hervorragenden Pizza und der Begrüßung zweier Hardcore Fans, die mal wieder über 500 Km angereist waren, ging es dann auf die Bühne. Die Halle war gut gefüllt und die Stimmung sollte auch noch steigen. Hierfür sorgten dann einige „bunte“ Pogofans die uns bereits vom Force Attack Festival in Rostock kannten. Spätestens bei der Weihnachtsbäckerei war das Eis dann gebrochen. Die Adventszeit verpflichtet nun mal zu solchem Musikgut. Nach einem gelungenen Konzert zogen wir uns in den Zuschauerraum zurück und hörten uns „Die Schröders“ an. Schöner deutscher Rock Pop mit verständlichen, eingängigen Texten. Die Leute tanzten und einige sangen sogar das ein oder andere Lied mit. Und dann ging wie immer jeder schöner Abend einmal zu Ende. Kiki mußte sich von seiner fast Eroberung trennen ( ganz klar Kiki, du hast es versaut mit der Frau hinterm „Verkaufsstand“ ), diverse andere Leute vom Bier und nach reichlichen Verabschiedungen ging es dann wieder zurück in das schöne Sauerland. Fazit. Ein schöner und unterhaltsamer Abend mit guter Musik und vielen alten und neuen Freunden. Gute Nacht.

P.S.: Tach Phibi, ich hoffe der Film ist was geworden.

Moers

Nach langer Zeit ging es mal wieder ins Ruhrgebiet. Naja, eigentlich waren wir im Juni ja noch in Duisburg, aber für uns war es nun mal ein Konzert fast um die Ecke. Sind 100 km fast um die Ecke??? Nachdem diverse Fahrstrecken zur Diskussion standen und wir uns für die günstigste entschieden hatten ( obwohl, war sie das??) kamen wir noch recht pünktlich in Moers an. Es sollte uns ein schöner kleiner Live-Schuppen erwarten mit gemütlicher Atmosphäre. Und genau so war es dann auch.. Bei unserer Ankunft hatten wir jedoch leichte Probleme mit dem Sicherheitsdienst, der seine Aufgabe sehr verantwortungsvoll erfüllte. Dies zog sich wie ein roter Faden durch den Abend, wobei der Backstagebereich dann wohl wieder „freie Zone“ war. Aber dazu später mehr. Nachdem wir unsere Geburtsbändchen bekommen hatten und die Räumlichkeiten inspiziert hatten, schleppten wir unsere Backline in den zweiten Stock des Clubs. Im Erdgeschoss befand sich ein Cafe und die Live- Veranstaltungen fanden somit eine Etage höher statt. Zum Glück waren die Treppen groß genug, sodass es hierbei zu keinen weiteren Komplikationen kam. Ich fragte mich nur die ganze Zeit, wie das nach dem Konzert mit dem Einpacken klappen sollte? Als Vorband hatte man die Jungs von „COLT 45“ verpflichten, mit denen wir sehr schnell ins Gespräch kamen und einen angenehmen Abend verbrachten. In der dortigen Szene sind die Jungs keine Unbekannten und einige Mietglieder der Band spielen sogar bei „The Porters“ mit, die einen artverwanten Sound wie wir produzieren. Zur späteren Stunde gesellten sich sogar noch einige andere Mitglieder dieser Band zu uns und gemeinsam testeten wir die reichliche Auswahl des Caterings. Dies nahmen jedoch auch einige Zuschauer war, die sich lustig an dieser Aktion beteiligten. Hier suchte man den Sicherheitsdienst dann vergeblich. Aber egal, es wurde immer wieder gerne aufgefüllt. Meinen Respekt!!!!!!!!!! Der Club war gut gefüllt und „COLT 45“ machte einen guten Job. Die Menge war bereit. Jedoch ist bei solchen Clubauftritten das allgemeine Raumklima immer sehr von Bedeutung. Hier hatte die Klimaanlage wohl komplett versagt. Der Raum wurde immer wärmer und entwickelte sich zu einer Art Sauna, was sich am Schweißfluß der Musiker und einiger Zuhörer wiederspiegelte. So kam es, dass einige Leute kurz vorm Herzinfarkt erst einmal den Raum verlassen mußten, um Frischluft zu tanken. Dem entsprechend füllte und leerte sich der Raum, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Nach gelungenen 100 min widmeten wir uns dann wieder all den Köstlichkeiten die zahlreich bereit standen. Sogar selbstgebackene Kekse gab es, die einige „Hardcore Fans“ ( Anreise ca. 500 km, nur für dieses Konzert) mitgebracht hatten. Schöne Grüße von hieraus nach Erlangen, Kiel und Bremen.Wir waren zufrieden und der Veranstalter auch, sodass wir sicherlich noch einmal vorbei schauen werden. Nach einer ruhigen besinnlichen Rückfahrt kamen wir dann am frühen Morgen wieder im schönen Sauerland an.

P.S.: Das Einladen hatte zu meiner Verwunderung auch noch geklappt.

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