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    Arnsberg/Neheim "under the bridge festival"

Nach einem erfolgreichen Freitagabend, dank guter Musik ( Rosen und Gomorrha, Boppin B. ) und vielen Gästen, startete der Samstag für einige der Bandmitglieder bereits zur frühen Mittagsstunde. Aufgrund der zahlreichen Instrumente dieser lustigen Kapelle, war es von Nöten einen kleinen Vorabsoundcheck für die Akustischen -Instrumente durchzuführen. Nach einigen Schwierigkeiten konnte dies jedoch erfolgreich abgeschlossen werden und man konnte sich in Ruhe auf einen gemütlichen Abend unter der Brücke freuen. Feiern wollten wir und zwar mit dem Publikum, da diese Veranstaltung ja quasi ein Heimspiel für uns war. Jedoch hatte der Veranstalter eine super Idee. „Laß die Jungs ruhig früh spielen, dann wird es auch um so ehr voll!“ Tolle Idee, nur wer die Sauerländer kennt, der weiß: Erst einmal wird vorgeglüht und vor 21 Uhr geht man nicht auf eine Party. Dementsprechen hatten wir ein schlechtes Timing erwischt, was die Auftrittszeit angeht. Wer feiert schon gerne um 19 Uhr zu 100%. Naja, gelungen war das Konzert dann doch, dank unseres neuen Fanclubs „The Rascals“. Als Gastmusiker konnten wir an diesem Abend dann noch einen alten Bekannten vom Musikverein Herdringen auf der Bühne begrüßen. Werner Schulte unterstützte Thomas an der Trompete bei dem Lied „Back to the hills of Mexico“. Man fragte sich nur wer nervöser von den beiden war. Nach einem gelungenem Konzert konzentrierten wir uns dann auf die heimische Braukunst und lauschten den Bands die nach uns spielten. Ska Musik war angesagt und zwar von den „Los Placebaos“. Sehr gelungen und sehr tanzbar. Nach all diesen schönen Klängen folgte der angebliche Höhepunkt des Abends. WELTMUSIK!!! Was für ein Wort und was für eine ausdrucksvolle Musik. Da das „under the bridge festival“ sehr alternativ gehalten wird, durfte diese Musik natürlich nicht fehlen. Naja, wer es mag. Nun hatten die Veranstalter zwei Tage lang volles Haus und einen Samstagabend mit tanzfreudigen und durstigen Gästen und dann so etwas. Nach der Hälfte des Sets der letzten Band wurde es auf einmal schlagartig leer. Anscheinend war die Musik nicht für alle Zuhörer ein Genuß. Schade eigentlich, da die Besucher doch alle in Feierstimmung waren. Vielleicht hätte man die Reihenfolge der Bands geschickter wählen sollen. Nachdem die Livemusik verklungen war und sich einige von uns bereits auf dem Weg nach Hause befanden, stürmte der harte Kern die restlichen Zapfstellen und das Lagerfeuer. Hier versammelte sich der Rest der Besucher, neu gewonnene Fans aus Berlin und einige Helfer mit diversen Musikinstrumenten, um eine lustige Jam-Session zu starten. Nach ausgiebiger Sangeskunst und einiger belebender Tropfen dämmerte das Morgengrauen und Jan (ehemaliger Gitarrist) und Thomas beschlossen den Heimweg aufzusuchen. Stormy schaffte den Weg nicht mehr und legte sich im Bus schlafen und Ingo, ja Ingo wollte immer noch nicht gehen. Keiner weiß wann und wie er es dann doch noch geschafft hat. Also war es im ganzen doch mal wieder eine gelungene Sache.

1.11. Schüttorf, Komplex

Nach längerer Spielpause ging´s am 01.11. nach Schüttorf, wo wir vor zwei Jahren schon einmal aufspielen durften und damit durchaus positive Erinnerungen verbanden. Die Erinnerung an den Weg zum Komplex war allerdings nicht mehr wirklich vorhanden, so dass wir erstmal ein paar Ecken von Schüttorf sahen, die eigentlich gar nicht auf unserem Weg lagen. Im Komplex angekommen liessen wir es erstmal ein wenig ruhig angehen, denn: wir hatten viel Zeit. Soundcheck machten wir um 18 Uhr, spielen sollten wir um 2 Uhr nachts, da wir die Abschlussparty des stattfindenden Kneipenfestivals bestritten. Nach dem Soundcheck überbrückten wir die Zeit bis zum (leckeren) Abendessen mit einer gepflegten Kickerpartie. Wie immer ganz großer Sport. Trotzdem hatten wir nach dem Essen (es war nun ca. 20 Uhr) immer noch ein wenig Zeit bis zum Konzert. Wir sahen das ganze allerdings positiv, denn wir hatten ja schließlich ein Hotel – und dorthin begaben wir uns auch. Allerdings auch nicht auf direktem Wege, obwohl dieser eigentlich ganz simpel war, wie uns vorher noch versichert wurde. Egal, am Hotel angekommen ergaben sich noch kleinere Problem mit der Zimmerbelegung, da zwei Musikanten mit Freundinnen angereist waren. Nachdem alle mindestens einmal das Zimmer gewechselt hatten, war aber auch das geregelt. Für die nächsten Stunden ließen wir uns mehr oder weniger anspruchsvoll vom Samstagabendprogramm unterhalten, bis es um 0 Uhr zurück zum Ort des Geschehens ging. Wirklich voll war´s noch nicht, aber als wir um 1:30 Uhr unser Konzert begannen war es wirklich außerordentlich gut gefüllt – wie die Leute wahrscheinlich auch. Auf der Bühne war´s zwar ziemlich heiß, aber doch auch sehr lustig. Dumm nur, dass wir auf Wunsch des Veranstalters eine viertelstündige Pause machten, was doch ein paar Leute dazu animierte den Nachhauseweg anzutreten. Dementsprechend war´s in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so voll, für ne ordentliche Party reichte es aber immer noch. Nach unserem Konzert waren aber alle Anwesenden froh, den verdienten Heimweg anzutreten, was in unserem Fall hieß: ab ins Hotel. Hier lernten wir am nächsten Morgen noch den Stiefvater von „uns“ Sascha kennen (oder doch von Dick Brave?), der uns stolz alte Familienfotos präsentierte. Ob ein gewisses anderes Familienmitglied so begeistert von diesen Fotos ist, darf stark bezweifelt werden. Wir jedenfalls amüsierten uns köstlich und sagten auf wiedersehen.

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