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    Rostock

Zum mittlerweile dritten Mal machten wir uns auf den Weg nach Rostock-Rövershagen, zum Force-Attack, dem mittlerweile größten Punk-Festival Europas. Und weil es uns dort immer ganz besonders gut gefallen hatte, fuhr auch in diesem Jahr ein Großteil der Band schon am Vortage los, um noch den Freitagabend als Gäste mitzunehmen. Nach langer Hin- und Hergurkerei kam dieser Teil dann endlich um halb neun auf dem Festivalgelände an. Gott sei Dank noch pünktlich - Thomas konnte sich noch Mad Sin anschauen. Man kann nur erahnen was passiert wäre, wenn dies nicht geklappt hätte. Der Rest baute schonmal unser Pfadfinderzelt auf (dem Stamme Herdringen sei Dank) und widmete sich anschließend liebevoll dem sehr großzügig disponierten Vorrat an heimischen Dosenbier (ohne Pfand). Dies gelang uns überraschend gut, doch es gab (ausnahmsweise) keine größeren Ausfälle. Wirklich nicht? Oder hatte sich vielleicht jemand aus der Kapelle ein bißchen übernommen? Mit Rücksichtnahme auf Arbeitgeber und Familie möchten wir hier besser nicht ins Detail gehen und bewahren die Anonymität. Jedoch muss als Fazit festgestellt werden: Man wird nicht jünger (und außerdem war die Lichtschranke kaputt) und der Akkordeon-Spieler entwickelt sich immer mehr zum Rettungssanitäter. Er hatte Michael vor 2 Jahren an genau gleicher Stelle ebenso liebevoll in Bett "getragen" wie dieses Mal den "Bierorganisator". Die Nacht muss hart gewesen sein. Daher ging es am nächsten Tag auch erst einmal zur und in die Ostsee, und nachdem man auch in diesem Jahr unseren Bus nach (natürlich) nicht vorhandenen illegalen Rauschmitteln untersucht hatte, wartete man bei dicken Sauerländern (das sind Würstchen damit da keine Mißverständnisse aufkommen) und Dosenbier (ohne Pfand) auf den Rest der Band. Die hatten einfach alles richtig gemacht. Großräumig (sehr großräumig sogar) den auf der A7 angekündigten Stau umfahren und gleichzeitig die herrlichen Dörfer und Orte der Lüneburger Heide kennengelernt. Schön da.
Irgendwann kam dieser Rest dann mit neuer CD "ZOOPERATION" auf dem Festivalgelände an. Dort beteiligte man sich spontan am Dosenbiervorrat (ausreichend und ohne Pfand), machte die übliche "Bademeisterrunde" und war wieder einmal schwer angetan vom Force Attack. Wir vertrieben uns die Zeit bis zu unserem Gig mit den Schnittern auf der Hauptbühne, begrüßten Pfütze (schon gut drauf), Nicole (ein wenig genervt weil Pfütze schon gut drauf war) und Christian. Um 22 Uhr fingen wir dann langsam an unseren Bus Richtung Zeltbühne zu bewegen, und unseren Krempel aufzubauen. Aufbauen (ging schnell) und Soundchecken (war laut) und auf das letzte Lied der Terrorgruppe warten. Dann ging es los, um nicht zu sagen es ging richtig zu Sache. Wir hatten unser Programm dem Event angepaßt, was nichts anderes bedeutet als 45 Minuten Dauerfeuer. Wir hatten ja bereits schon zwei Mal gut abgeräumt, aber dieses Mal war alles anders. Es war echt die Hölle, und ein Publikum in dieser Form hatten wir noch nicht erlebt. Pogo und Party im randvollen Zelt. Wir werden oft gefragt (von Personen, die das ganze eher "sachlich" um nicht zu sagen "nüchtern" sehen), warum wir für ein 45-Minuten-Konzert 18 Stunden im Bus sitzen. Die Antwort hätten sich diese Leute gerne in Rostock anschauen können. Selbst 5 Minuten nach dem letzen Song und nachdem wir alles abgebaut hatten, tobte das Zelt noch. Das war schon ziemlich geil. Stellvertretend für alle sei der "St. Pauli-Fan" aus der ersten Reihe genannt. Großes Dankeschön und viel Spaß mit den "Souvenirs". Nach uns spielte niemand anderes als "Extrabreit" (die gibt´s auch wieder) auf der Hauptbühne. Die jagten natürlich ihre ganzen Hits in die Menge, und die Herren sahen erstaunlich frisch aus. Nach Extrabreit organisierte unser Mischer in heldenhafter Manier (Ruuuuuund) noch ein paar Erfrischungsgetränke. Wir hatten zwar noch Dosenbier in ausreichender Menge und ohne Pfand dabei, doch das war mittlerweile pisswarm. Und nach ein paar Jägermeistern konnten auch die meisten der Musiker entspannt schlafen und sich von Mücken und Schnaken aussaugen lassen. Wie gesagt, die meisten. Ein paar Dinge sind zwar noch passiert die mit Sicherheit auch nicht ganz uninteressant sind, jedoch sind diese eher als Privat anzusehen. (bei Interesse einfach ne´Mail an den Webmaster schicken). Am Sonntag morgen ging es wieder heimwärts, mit dem üblichen Stau im Lübecker Wald aber ansonsten ohne Probleme. Und nun (@ Under-the-bridge) werden wir wieder Prioritäten setzen und viele tolle Festivals zu Gunsten unseres heißgeliebten heimischen Schützenfestes sausen lassen. :-)!!

Bevegern

Nach einem wahrlich gelungenem Schützenfest im Heimatdorf ging es für uns zum Folkfest nach Bevegern. Dort trafen wir auf unsere Kumpanen von der Ceili-family aus Hagen und auf Bardic. Doch vorher hatten wir die Gelegenheit in der Lagergarage eines heimisches Malermeisters ein wirklich mit viel Liebe aufgefahrenes Catering zu geniessen. Gleichzeitig bot sich uns die Möglichkeit, zwischen Rolinck Lager und Pils zu wählen. Obwohl uns beides nicht 100%ig überzeugte, entschied sich der Großteil jedoch für die Pils-Variante. Das jedoch nur zur Info. Ja, was soll man erzählen. Alles in allem war es kein Festival im eigentlichen Sinne, sondern ein Stadtfest. Dieses Wort lässt uns im allgemeinen ein wenig Zusammenschrecken, jedoch war das in Bevegern gar nicht nötig, denn die Leute waren alle sehr nett zu uns, und hatten wirklich Ahnung. Kommt bei solchen Veranstaltungen wirklich eher selten vor. So konnten wir relativ entspannt und mit (dann doch noch) ausreichend Stromversorgung den Sound checken und uns dann gegen 21.00 Uhr auf die Bühne begeben. Nach kurzer Schocktherapie (vor allem mal wieder für "Folk-Freunde") wurde es eine gelungene Sache. Wir hatten zumindest Spaß, und der Veranstalter hatte es auch. Schade nur, dass wir nicht mit den Freunden aus Hagen auf einer Bühne spielen durften. Das hätte womöglich ein wenig besser gepasst (rein vom "Stilmix" natürlich). Egal Karl. Da wir (genauer gesagt Thomas) noch einen anderen Termin im Kopf hatten, fuhren wir ziemlich früh wieder zurück ins schöne Sauerland. Irgendwie ziemlich unspektakulär, oder? Mal sehen was uns unter der Brücke erwartet.

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