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    Bad Rappenau

Nachdem doch einige Kritik an dem ziemlich kurz geratenen Bericht vom Folk-Festival in Duisburg auftrat, gibt es hier nun in aller Ausführlichkeit die Geschichte vom Folk-im-Schlosshof.

Wir trafen uns am Samstag morgen zu früher Stunde - gegen acht - an der heimischen Aral-Tankstelle. Dort sammelten wir fleißig Punkte für unseren Band-Fussball und versorgten eine teilweise ziemlich angeschlagene Band mit erfrischenden Kaltgetränken. Danach stiegen wir in den Bus und machten uns auf den Weg zum "Folk-im-Schloßhof" ins beschauliche Örtchen Bad Rappenau bzw. nach Bonfeld ganz in der Nähe des beschaulichen Örtchens Bad Rappenau. Dort waren wir eingeladen um auf dem Festival den Samstag abend zu eröffnen und den Weg für die Folk-Veteranen von den Paddys und den Fiddlers zu bereiten. Wir erreichten unseren Zielort nach relativ unspektakulärer Hinfahrt (irgendwie werden wir alt, wenn man an alte Schweiz-Tage und das gute Hansa-Export denkt), und trafen pünktlich zum griechischen Buffet auf ein wahnsinnig nettes Veranstaltungsteam. Nach kurzer Stärkung trafen wir auf Nordsternchen und Freund (der Name ist gerade entfallen, sorry), die mit den Fiddlers auf Konzertreise waren. Die beiden lernten wir bei unserem letzten Malzhaus -Konzert in Plauen kennen. Auf unserer Seite findet man auch einen Link auf die Homepage von Nordsternchen. Einfach mal hinsurfen und einen schönen Gruß von uns bestellen. An dieser Stelle bedankt sich der Trommler für die schnelle und unkomplizierte Hilfe bei der Beseitigung seiner Kopfschmerzen. Gegen AKTREN ist Aspirin ja wirklich der letzte Dreck.

Nachdem sowohl Paddy goes to holyhead als auch Fiddlers Green vollständig erschienen und gestärkt waren, ging es für alle Bands auf die heimische Kartbahn. Dort fand ein Rennen der Bands statt. Wir hatten einen Mordsspaß und Dank Michaels famoser Leistung wurde Lady Godiva sogar Team-Sieger. Ganz großer Motorsport. Aber das war nicht der einzige Pokal den die Band abstaubte. Thomas errang nach hartem und (seiner Meinung nach) unfairem Rennen den Preis des besten 17. Plazierten. Um nicht zu sagen den Looser-Pokal. Doch man muss folgendes wissen. 1.) Bei ihm funktionierte die Zeitmessung nicht korrekt. 2.) Er wurde von 2 anderen Kartfahrern bereits kurz nach dem Start in eine unglückliche Massenkarambolage verwickelt und fand hinterher nicht mehr so recht Anschluss. 3.) ausgerechnet sein Kart war langsamer als alle anderen 4.) Er hatte nicht die passenden Schuhe an 4.) es war viel zu heiß 5.) er hatte zuviel gegessen 6.) er hatte einfach nicht seinen besten Tag 7.) er hatte die falsche Strategie gewählt 8.) er war körperlich nicht fit 9.) auch mental war er nicht ganz auf der Höhe 10.) machen wir es kurz: er war schlecht.. (klingt hart, ist es auch). Dieses Event wird es hoffentlich bald an gleicher Stelle als Bildergeschichte geben. Lohnt sich.

Wir waren aber nicht wegen irgendwelchen Kartrennen am Ort, sondern durften ja auch noch ein Konzert spielen. Vorher ging es noch kurz ins Salinenhotel um Blut, Schweiß und Tränen vom Kartrennen wegzuspülen. Danach auf direktem Weg zum Festivalort, wo die Paddys gerade den Soundcheck beendeten und wir auf die Bühne konnten. Auf den Aufbau und den Soundcheck müssen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Das war unentspannt.

Der Schlosshof war für das Event in 2 Locations geteilt. Zum einen das "Festivalgelände" also der Hof unmittelbar vor der Bühne, und davor eine Art Marktplatz mit allerhand "kulinarischen Köstlichkeiten" (die wir später am Abend noch ausgiebig testeten). An beiden Tagen war das Festival bereits seit langem ausverkauft gewesen, sodass bereits um 19.00 Uhr ziemlich viele Zuhörer den Weg vor "unsere" Bühne gefunden hatten. Wir waren aufgrund der Besucheranzahl, vor allem aber durch die "Struktur" (von ganz Alt und "Klassisch" bis ganz jung und "punkig") der Besucher sowie durch die Erwartungen des Veranstalters und der Anwesenheit der "beiden großen" Bands ein wenig angespannt. Dies legte sich jedoch ziemlich schnell nach den ersten Songs. Wir waren doch nicht in die ominöse "Folk-Falle" getappt. Ein Problem (das "Folk ist nicht gleich Folk-Problem) übrigends was zumindest die Fiddlers auch gut kennen. Wir erinnern in diesem Zusammenhang einfach mal an unsere Konzertreise nach Kassel. Von wegen "was hat ne´E-Gitarre mit Folk zu tun". Heute war also alles in Butter. So spielten wir die Leute schon mal warm. Hut ab, für diese Uhrzeit wirklich eine gute Leistung, auch - und vor allem was das Tanzen angeht. Wir hatten natürlich Riesenspaß und beschlossen unseren Gig mit einem gewaltigen "Kensington". Was kam war das Bier danach und ein Treffen mit vielen netten Leuten am Merch-Stand. Wir nutzten den Rest des Events um uns Paddy (und um uns an der regen Diskussion zu beteiligen: wir finden die neue Besetzung wesentlich besser) und hinterher die unangefochtene Nummer 1der Szene Fiddlers Green anzusehen. Geniale Live-Band mit genialem Live-Sound, der uns doch recht neidisch werden ließ. Während des Konzertes probierten wir uns langsam aber zielsicher durch das Angebot an Speisen und Getränken und landeten zum guten Schluss bei Roséwein aus dem VIP-Zelt. Um einzelne Mitglieder der Kapelle nicht öffentlich bloszustellen werden hier keine personenbezogenen Mengenangaben gemacht. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung ging es mit musikalischen Hochgenüssen in der Bandlounge weiter. Da Ingo von Natur aus eher schüchtern ist, mussten wir erst Michaels Geburtstag verkünden, damit das Klavier eingeweiht werden konnte. So spielte Ingo "Happy Birthday" und alle sangen mit. Nur Michael nicht. Der schrie nur: "das stimmt nicht, ich hab heut gar nicht". Egal, die Jam-Session war eröffnet und was folgte waren einige improvisierte Klaviernummern. Teilweise sogar 4-händig, wobei sich Ingo von Rüdiger ein wenig eingeengt fühlte. Rüdiger ist der Paddy-Keyboarder und der kann es so "richtig". Ingo ja eigentlich auch, aber man denke an den Rosé aus dem VIP-Zelt. Beendet wurde der Abend von "Albi" mit einer unplugged-Version von Blarney Roses, die vor allem Thomas noch in recht guter Erinnerung geblieben ist. Am nächsten Morgen hatten alle Mühe die Kaffetassen in Richtung Mund zu bekommen ohne etwas zu verschütten. OK beim Schlagzeuger ist das normal (und das liegt nicht am Alkohol), aber auch alle anderen hatten einen ziemlichen Affen. Ob das an dem Rosé aus dem VIP-Zelt lag? Wir machten uns auf den Heimweg, wir hatten nämlich noch ein Date auf dem heimischen Marktplatz. (der im nachhinein jedoch erschreckend schlecht verlief). Alle Bilder und einen ausführlichen Nachbericht gibt´s auf der Homepage www.folk-im-schlosshof.de. Wir sagen Danke an alle die an diesem Event beteiligt waren. Selten haben wir einen Festivalauftritt derart genossen und selten haben wir so ein nettes, professionelles Team erlebt.

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