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    Duisburg

Schönes Wetter, beste Stimmung, tolle Organisation. Und das alles für eine gute Sache: die Clownvisite. Man sieht, es passte wirklich alles zusammen an diesem Samstag in Duisburg.

Wir waren aufgrund unserer bei diesem Festival gemachten Erfahrungen (sowohl auf als auch vor der Bühne bzw. "am Zeltseil-Bass") voller Vorfreude. Und als uns Ingo die ersten Zuschauerzahlen vom "Tatort" zufunkte, wuchs diese natürlich noch mehr. Wir trafen pünktlich am Festivalgelände ein, und nachdem wir den Bus exakt in Parkposition gebracht hatten, ging es ins (evangelische) Pfarrheim zum Catering. Wieder einmal wurde viele leckere und vor allem "exotische" Köstlichkeiten angeboten. Ursprünglich wollten wir uns heute noch den Auftritt von Finn anschauen, die uns beim letzten Weihnachtskonzert im Werk viel Spaß gemacht hatten. Doch leider klappte dies zeitlich nicht ganz. Dafür hatten wir aber Spaß mit der Band Apparatschik, die mit russischer Folkloren-Rockmusik für anständig Stimmung sorgte. Pünktlich - und mit Interview mit Andreas - startete unser Gig. Es war genial und das Beste wird sein, man schaut sich in aller Ruhe die Bilder auf der www.folkfest.de Seite an. Dort erhält man einen ziemlich perfekten Eindruck von der Stimmung während unseres Konzertes. Wir spielten noch ein paar Zugaben, und feierten danach noch mit Veranstalter und Gästen bei bestem Guiness. Am Rande: noch nie hatten wir so "scharfe Miezen" vor bzw. auf der Bühne stehen, dass mußten dann auch erfahrene Akkordeon und Flötenspieler erfahren. Weiberfastnacht in Köln ist ja nichts dagegen.

Danke also an ein einmalig organisiertes Festival, an ein wahsinnig gutes Publikum und auch an die Jungs von der Technik. Weiter so im Jahr 2004.

Sonneberg

So toll und genial es letzte Woche beim Folkfest in Duisburg war, so knapp und anstrengend wurde unsere Reise in Ostdeutsche Sonneberg. Das liegt irgendwo im Schiefergebirge, weitab von jeder Autobahn, und als wir um 20.00 Uhr mal auf unsere Karte schauten waren es tatsächlich noch 50 KM. Um 21.00 Uhr sollten wir anfangen zu spielen. Man muß nicht lange nachrechnen um zu realisieren, dass dies doch fast unmöglich war, schließlich musste noch aufgebaut werden und ein kurzer Soundcheck ist bei einer 7-Mann-Band auch nicht wirklich möglich. Ja, und so waren wir dann um kurz vor 21.00 Uhre hinter der Bühne. Dank der Kulanz des Schlagzeugers der vor uns spielenden Kapelle, konnten wir den Soundcheck auf ein Minimum reduzieren. Schnell noch Klamotten umziehen, eine Kiste Bühnenbier organisieren, und schon konnte es losgehen. Was folgte waren 1 Stunde und 20 Minuten lustiges musizieren mitten auf dem Marktplatz in Sonneberg. Es war wirklich nicht schlecht, verglichen mit anderen Festlichkeiten, die den Namen Stadtfest oder Kulturfest etc. im Namen tragen (und wir haben schon einiges erlebt!!!) war es sogar recht gut. Als wir die Sonneberge Bevölkerung gerade so richtig für folkloristisch angehauchte Tanzmusik begeistern konnten, machte der Roadmanager unserer Nachfolgeband dem ganzen Treiben ein Ende. Somit war es auch schnell wieder vorbei. Wir räumten ein, tranken Bier mit der Band die uns freundlicherweise ihr Schlagzeug ausgeliehen hatte, und unterhielten uns mit einigen netten und reichlich angeheiterten Sonneberger Mädels. Durch die nach uns folgende eher ruhige Musik wurden wir schnell müde. Außedrem hatten wir noch nichts gegessen. Also fuhren wir schnell ins Hotel, trafen dort auf genervte Wirtsleute, die aber noch schnell ein Schnitzel aufs Brötchen zauberten und uns noch einen Kasten Bier für das Hotelzimmer spendierten. Auf Ingos Zimmer hatten wir noch ein paar Highlights mit unserem Michel (wie immer eigentlich) und dem Fernsehprogramm. Schonmal "Sexy-Sport-Clips" auf DSF gesehen?? Ganz großes (und erotisches) Kino. Am nächsten Morgen gab´s beim Frühstück einen kleinen Disput mit einem älteren Hotelbewohner. Wir hatten doch tatsächlich nachts bei unserer Ankunft miteinander geredet und einmal laut die Autotür zugeschlagen. Sorry. Kommt nicht wieder vor. Danach ging es ab nach Hause. Auf dem Rückweg haben wir es wirklich getan: "Effenberg: Ich habe es allen gezeigt (das Hörbuch)". Und wir dachten wirklich schlimmer als Dieters Biografie kann es nicht mehr werden.

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