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    Plauen

Das einzig Positive an dieser verdammt langen Strecke ist die Tatsache, dass wir immer wieder begeistert sind, wie schnell der neue Bus ist. Oder aber, wie verdammt lahm unser Blauer Bock doch war. Wen es interessieren sollte: Das gute Stück fährt mit seinen mittlerweile 31 Jahren seit kurzer Zeit auf einer griechischen Ferieninsel irgendwelche Touristen zum Strand. Ob die dann alle zusammen in Badelatschen schieben helfen? Na ja, wir sind mit unserem "neuen" ja auch sehr gut bedient, dumm nur dass der auf ostdeutschen Autobahnen so viel Benzin frisst. Na ja, bei ARAL gibt's Punkte, und für 30 Punkte gibt's einen Ball. Am Ende des Sommers hat wahrscheinlich jeder von uns eine ganze Sammlung von Fuß-, Volley und Basketbällen. Und das wo wir doch so eine sportliche Band sind!!! Zurück zum Plauen-Tag. Wie immer führte uns der Weg vorbei an Wartburg , den 3 Gleichen, Erfurt, Weimar und durch die wunderschönen Felder und Wiesen des Vogtlandes. Bis auf eine ungesicherte Unfallstelle kurz vor dem Ziel, gibt's aber nicht viel zu berichten. Die Straße zum Malzhaus ist immer noch nicht neu geteert worden, und auch die Häuser links und rechts der Buckelpiste verfallen immer mehr. Da ist das Malzhaus doch ein echtes Schmuckstück. Und wie immer wurden wir nett empfangen. Wir fuhren mit dem Aufzug unseren Krempel nach unten ins Gewölbe und bauten auf. Nach dem Soundcheck gab es Gulasch mit Klößen und leichte Klaviermusik als Begleitung. Wieder unten im Keller trafen wir auf "Löffel" und "Nase", die heute freundlicherweise den Merchandisingstand für uns bewachten. Hierfür und für den abschließenden Wodka-Cola-Mix ein großes Dankeschön. Apropos, an dieser Stelle stellt sich der Band die Frage, ob der Grund von Herrn Pfützners Fernbleiben bei unserem Konzert, zumindest ein für ihn positives Ende genommen hat.

Um Punkt 21.15 Uhr wurde es voll, zumindest so voll, dass wir ein stimmungsvolles Konzert erwarten durften. Als Verstärkung durften wir unsere Freunde vom Hockenheimring in der ersten Reihe begrüßen. Schade nur, dass die "3 Spezies" dieses Jahr kein Frei bekommen hatten. Traditionell gibt's von uns 2 Sets im Malzhaus. Das erste war gut, das zweite war noch besser. So soll es sein. Das hat gut geknallt an diesem Abend, auch wenn möglicherweise die Lokalpresse wieder ein wenig anders über unsere musikalische Darbietung berichten wird. Was an diesem Abend noch folgte war ein lustiger "Trikottausch" zwischen Kiki und einem "Fan" mit "Mutabor-Shirt". Kiki bekam das Mutabor-Shirt der Größe S (Bauchfrei steht im gar nicht so schlecht), unsere nette Zuschauerin bekam dafür ein nagelneues Godiva-Shirt in L. Dann folgte der oben schon erwähnte Cocktail bestehend aus Wodka und Cola, und dann ging es an das Einräumen unserer Klamotten, der Merchandisingartikel (!) und unserer Merchandisingartikel. Nach zwei Fahrten mit dem Aufzug war dann definitiv ALLES (Lars) gut im Kofferraum verstaut, und plötzlich saßen wir für alle überraschend im Taxi-Bus der uns zu unserer Pension brachte. Wie immer schliefen wir im besten Haus am Platze nämlich bei (wir sagen ja jetzt "du") Anneliese, die wir zwar wieder recht spät belästigten, die uns aber wie immer liebevoll aufnahm und uns noch "ins Bett brachte". Die Nacht verlief ruhig, OK Stormy lag auf einmal mitten im Flur und kam nicht mehr hoch (wie bei Jackass = Extrem-Schaukelstuhling), und Michael bekam fast von einer polnischen Mitbewohnerin den Schuh übergebraten, weil er ihr Schlafzimmer mit dem Herrenklo verwechselte. Aber sonst, nicht viel passiert. Pünktlich um 10.00 Uhr gab es ein leckeres Frühstück und den obligatorischen Blick ins Gästebuch, in dem wir viele uns wohlbekannte Gesichter und vernichtende Konzertkritiken fanden. Nach 1,2 oder auch 20 Fotos von Anneliese ging es für uns mit 2 Taxen wieder durch Plauen. Mal ganz nebenbei: Dieser Dialekt ist wirklich schwer zu verstehen. Und nach 6 Stunden, einigen Aral-Punkten und dem Eisenach-Spezial-Menü bei MCDonalds später, waren wir auch schon wieder Zuhause.

Wulmeringhausen

Wo liegt eigentlich Wulmeringhausen? Ganz einfach: irgendwo zwischen Bigge-Olsberg und Winterberg also mittendrin im "wunderschönen Sauerland". Eine allseits beliebte Gegend für Pfadfinderlager und KJG-Gruppenreisen; irgendwie waren wir alle schon mal dabei. Und in Wulmeringhausen hatte an diesem wunderschönen ersten Samstag im Mai die Jugendgruppe des Dorfes eine Irish-Rock-Party organisisert.Wir trafen dementsprechend auf ein junges, nettes und gut vorbereitetes Orga-Team, das uns zunächst einmal die Räumlichkeiten zeigte. Was uns bei dieser Gelegenheit wieder einmal auffiel war die Tatsache, dass die kleinsten Dörfer im Sauerland die größten und schönsten Schützenhallen haben. Wir können uns ja nun wirklich als ware Kenner von Schützenhallen bezeichnen, und die Schützenhalle von Wulmeringhausen war wirklich sehenswert, hatte aber einen großen Nachteil (abgesehen von der viel zu hohen Bühne), nämlich dass die Halle uns doch stark an die Dorfhalle Arpe erinnerte. Einem Ort wo wir vor vielen Jahren bedingt durch einer Menge Guiness und Mr. Aquarius ein wenig aus dem Konzept gekommen waren (um es einmal harmlos auszudrücken). Doch in Wulmeringhausen war alles anders. Es gab keine "3-Stunden-mit-Pause"-Vorband, auch keinen Quitschboy-Teddy der die Leute in den Schlaf singt. Im Gegenteil: das Publikum war pflichtgemäß auf eine Mischung zwischen Irish-Folk und Punk-Rock eingestellt worden. Das war uns doch sehr symphatisch. Was folgte war ein Soundcheck in der leeren Halle, und die Erkentniss, dass so ein Soundcheck ein enormes Aggressionspotential in sich verbergen kann. Das ganze klang wie Hupe, und wir schoben den schlechten Monitorsound ganz einfach auf die baulichen Verhältnisse der Halle. Wir gönnten uns auf den Schreck erst einmal ein paar Warsteiner und 2 Schnitzel mit hausgemachtem Kartoffelsalat. Nachdem wir wieder in der Halle waren, erfreuten wir uns an dem regen Zuspruch des auffallend jungen Publikums, begrüßten unsere Gästeliste per Handschlag und warteten auf den Startschuß des Veranstalters. Wir waren also bester Dinge und ein wenig "fickerich" (das bedeutet bei uns in etwa: leichter Anflug von Nervösität). Als es dann losging war der Sound auf der Bühne auf einmal gar nicht mehr so Scheiße, man kann sogar soweit gehen und sagen er war verhältnissmäßig gut. Das gleiche trifft auf das Publikum zu, dass uns am Anfang zwar ein bißchen verhalten, mit zunehmender "Spieldauer" jedoch immer euphorischer unterstützte. Es wurde ein richtig gutes, lustiges und schweißtreibendes Konzert inklusive dem wieder einmal aufgestellten Beweis "unterm Schottenrock ist gar nichts...". Wir sagen Danke schön, und auf wiedersehen und hoffentlich und von uns aus sehr gerne im nächsten Jahr. Nachdem Gig trieben wir uns noch ziemlich lange in der Halle rum. Der Merchandise war gut bevölkert und nach ewigen Zeiten wurden wir mit der Diskussion über unser erstes Cover "Whisky your´re the devil" (dass mit dem Hund..) konfrontiert. Kiki führte derweil das Geigenspielerinnen-Casting für eine andere Sauerländer Band durch. Und zum guten Schluß "prügelte" die Freundin von dem Mandolinen-Spieler mit den goldenen Schuhen dem Schlagzeuger noch die Kontaktlinsen raus. War also gut was los an diesem Wochenende. Nächsten Samstag geht´s dann 650 km weiter nach Stralsund, wo wir die diesjährige Freiluftsaison eröffnen werden. Und nach einigen Hiobsbotschaften aus dem Studio sehen wir selbst bei unserer aktuellen Produktion das berühmte Licht...

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