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    Jena

Nach längerer Schaffenspause ging es für uns an diesem Wochenende wieder einmal auf unsere heißgeliebte Standardstrecke in den Osten. Tausend mal gefahren, daher sollte man annehmen auch ohne große Routenplanung das Ziel zu erreichena. Leider nicht ganz korrekt, denn irgendwo hinter Kassel verloren wir ein wenig die Orientierung und hatten daher ein halbe Stunde das Vergnügen einen Teil der Autobahn zu bewundern, den wir sonst eigentlich nie befahren. Das ganze hatte aber auch seine Vorteile, konnten wir doch nun in aller Ruhe unser "Songbook " für eventuell in Zukunft anstehende CD-Produktionen" zusammenstellen. In Jena angekommen erfreute uns der Flötenspieler endlich mal wieder mit tiefsinniger Nostalgie. Kaum vorstellbar: noch vor 15 Jahren fuhren in Jena ausschließlich Trabbis.

In Jena haben wir ja schon ein paar Mal im wunderschönen Rosenkeller gespielt. Heute ging es jedoch in die ziemlich neue Irish-Music-Hall, wo wir im Rahmen der Schwarzbiernacht zum Tanz aufspielen durften. Wir waren von der Größe des Raumes ziemlich überrascht, hatten aber gleichzeitig ein mulmiges Gefühl, ob wir denn in der Lage waren, diese "Music-Hall" bei einem Kneipenfestival mit Leuten zu füllen. Denn der Laden lag weit ab vom Schuß, und war auch nicht besonders gut zu finden. Zum guten Schluß hatte der Veranstalter in seinem Programmheft eine völlig falsche Ortsangabe von unserem Veranstaltungsort gemacht. Und wie wir es geahnt hatten, wurde es nicht das "ausverkaufte" Haus, jedoch hatten wir Unterstützung von wirklich hartgesottenen Lady Godiva-Sympatisanten, angeführt, wie könnte es anders sein, von Pfütze. Nach wirklich leckerem (leider etwas kalt gewordenem) Currywurstpommesmayo, gings pünkltich um .20.00 Uhr los mit dem ersten Set des Kneipenfestivals. Da sich der Besucherandrang doch sehr in Grenzen hielt, gab es ein noch nie dagewesenes (davon ab wird es so etwas auch nie wieder geben) Eröffnungsset bestehend u.a. aus der Weihnachtsbäckerei. Ja, ja, wer keinen Spaß hat macht sich welchen. Ein ähnlicher Spruch heißt übrigends "Wer keine Feinde hat...", passt auch manchmal. Wir "wühlten" uns durch unser Programm, hatten großes Glück das dann doch noch einige wenige Leute zur Musik hüpften, und probierten ein paar neue Sachen aus. Alles in allem ein doch recht merkwürdiger Abend in Jena, den wir nach verrichtetem Abbau noch ziemlich würdig zu Ende brachten. Nämlich im besten Hotel am Platze, wo man uns aber noch nichtmals mehr in die Hotelbar ließ. Dabei hatten wir es noch so gut vor. Es war auch erst halb vier morgens. Na ja, man muss es ja nicht immer übertreiben. Dafür entschädigte uns das reichhaltige Buffet am nächsten Morgen. Das war so reichhaltig das wir auf der Rückfahrt komplett auf Fastfood verzichten konnten.

Hohenlimburg

Direkt aus dem Studio führte uns der Weg zum zweiten Mal in den wunderschönen Werkhof nach Hohenlimburg. Wir haben eine Menge gute Erinnerungen an das letzte Konzert, auch wenn wir auf der Heimfahrt fast eingeschneit auf der Straße liegengeblieben wären, und Thomas sich auf den Parkplatz vor dem Veranstaltungsort seiner Übelkeit entledigte. Dieses Jahr war bestes Wetter und Thomas ist inzwischen älter und vernünftiger geworden , sodass kein Zwischenstop eingelegt werden mußte, und wir kurz nach der Bundesligakonferenz in Hagen-Hohenlimburg eintrafen. Wie schon beim letzten Mal war alles bestens organisiert. Die Bühnentechnik war schon startklar (nicht Alltäglich bei Konzerten) und alle Rettungswege und Brandschutzhinweise waren gut lesbar und in ausreichender Anzahl an den Wänden befestigt. So ging es fast ohne Umwege zum Soundcheck. Der lief wie immer. Zwischen Soundcheck und Konzert verbrachten wir die Zeit mit Top of the Pops und anderen Unterhaltungssendungen sowie leckeren Käsebrötchen und eisgekühlten Getränken. Und siehe da, langsam aber sicher füllte sich der Werkhof und gegen 21.00 Uhr (für Lady Godiva-Gigs eine ziemliche frühe Zeit) sprangen wir auf die Bühne und legten los. Uiiiih, wir hatten lange nicht mehr zusammen gespielt. Die ganzen letzten Wochen hatten wir uns nur auf die CD-Produktion konzentriert und irgendwie war immer jemand im Studio, sodass auch die Anzahl unserer Live-Gigs erschreckend abnahm. Das merkte man schon, denn wir mußten uns erst wieder "einspielen". Da waren schon einige Haker drin (man möge es uns verzeihen), aber trotzdem hatten wir einen großen Spaß auf der Bühne. Das Publikum schien auch begeistert, und so wurde es für alle Beteiligten ein lustiger Abend. Nach über 2 Stunden wars vorbei und wir versorgten uns mit der letzten Kühlschrankfüllung um dann damit am Merchandisingstand noch interessante Bekanntschaften zu machen. Grüße an dieser Stelle an die Jungs der Ceily-Family. Wir freuen uns schon auf das anstehende gemeinsame Konzert.

Der Rückweg von Hagen war langweilig. Kein Schnee. Kein "Namen-in-den-Schnee-pinkel-Wettbewerb"; nur ein lustiger Kentop und ein schlafender Michel. Werden wir alt, oder was? Jetzt geht´s zurück in Studio. Die ersten Infos zur CD gibt´s auch bald.

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