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    Arnsberg Werk 2

Ja, es war ein schöner Abend unser 199. Konzert im Werk. Und obwohl mal wieder auffällig viel schief lief (Technik nicht fertig, Bandverpflegung erst mit "Nachhilfe") wurde es nicht zuletzt auch Dank unseres Supports "FINN" aus Waltrop ein tolles Konzert. Und die ersten 150 Leute haben sich hoffentlich auch über unser Weihnachtsgeschenk gefreut. Den Rest des Tourtagesbuches überlassen wir an dieser Stelle ausnahmsweise einmal der Lokalpresse. Und nicht vergessen: dass "offizielle" 200. Konzert findet standesgemäß im Wohnzimmer statt (Titanic, Sendenhorst).

"Lady Godiva" feiert mit vielen Fans seinen 200. Bühnenauftritt Jubiläumskonzert im Neheimer Werk 2 wird zur Riesenparty

22.12.2002 / LOKALAUSGABE / NEHEIM-HUESTEN

Neheim. Am Freitag feierte die heimische Folkpunk-Band Lady Godiva zusammen mit rund 200 Fans im Neheimer Werk 2 ihre 200. Bühnenauftritt. Bereits die Vorgruppe "Finn" überzeugte mit einer gelungenen Mischung aus Folk- und Rockmusik. Angepeitscht vom energiegeladenen Gesang der jungen "Finn"-Sängerin, füllte sich schnell die Tanzfläche mit Partygästen. Gewohnt professionell und leidenschaftlich heizte danach Lady Godiva die Stimmung weiter an. Auch bei ihrem 200. Auftritt erzauberte die Besucher immer noch die Magie der Godiva-Musik. Die Band mischt Elemente der irischen Folkmusik mit Einflüssen von Punk und Rock. Zusammen mit der ungewöhnlichen Instrumentierung durch Akkordeon und Banjo entsteht der typische Lady Godiva-Sound. Während des mehr als zweistündigen Konzertes griffen die Musiker tief in ihre Song-Kiste und förderten manchen- Klassiker hervor, die vom Publikum mitgesungenen wurden. Doch auch neue Lieder präsentierte die bühnenerfahrene Truppe bei ihrem Jubiläumskonzert. "In der Weihnachtsbäckerei" ist eines der bekanntesten Lieder, die von der Folk-Punk-Truppe nachgespielt werden. Schon die ersten Akkorde des Liedes versetzten das Publikum in lauten Jubel. Behütet mit Nikolausmützen stürmten einige Fans dabei die Bühne und schmetterten jede einzelne Zeile des Textes mit. Nach dem Konzert zeigten sich die Bandmitglieder zwar sichtlich geschafft, aber auch rundum zufrieden. Für Ingo Schwingenheuer, Banjo-Spieler der ersten Stunde bei Lady Godiva, war das Jubiläumskonzert kein Auftritt wie jeder andere. "Zwar hat die Nervösität mit jeder Veranstaltung nachgelassen", verriet Schwingenheuer später, "vor heimischen Fans zu spielen, kann uns aber immer noch aus der Ruhe bringen". Bleibt zu hoffen, dass sich die Musiker diese Spannung auch für die nächsten 200 Konzerte bewahren können.
Von Markus Hündgen

200. Konzert "Heimspiel" für Musiker von "Lady Godiva"

22.12.2002 / LOKALAUSGABE / NEHEIM-HUESTEN

Neheim. Bei ihrem 200. Konzert am Freitagabend heizten die Musiker der heimischen Band "Lady Godiva" den Besuchern im "Werk 2" kräftig ein. Mit ihrem "Irish Folk Punk" rissen sie die begeisterten Zuhörer mit. Zum Auftakt bot die Vorgruppe "Finn" melodischen Rock. Die meisten der rund 180 Besucher waren wohl gekommen, um das 200. Konzert der sieben Musiker von "Lady Godiva" nicht zu verpassen. Aber auch die Waltroper Vorband "Finn" garantierten einen gelungenen Abend. Mit ihrem melodischen Rock und der durchdringenden Stimme von Frontfrau Sarah Bröch bereiteten sie das Publikum bestens auf den Hauptact des Abends vor: Tanzen und Feiern zu der fetzigen Musik von "Lady Godiva". Die gute Laune der Bandmitglieder aus Neheim und Umgebung über dieses "Heimspiel" anlässlich des Jubiläumskonzerts übertrug sich schnell auf die Zuhörer. Bei ihrer Mischung aus Irish Folk und Rock mit Elementen aus Ska, Polka und Country ging es vor der Bühne auch mal wild zu. Auch diesmal ließen sie es nicht an rasanten Flötenläufen, verzerrten Gitarren und charismatischem Gesang fehlen. Egal ob sie altbekannte Lieder von älteren CDs zum Besten gaben oder die Fans mit Premieren und Songs der neuen Single "The Unknown Stuntman" beglückten: Bei dieser hochtanzbaren Gute-Laune-Musik war ein gelungener Abend vorprogrammiert. Sehnsüchtig von den Fans erwartet wurde vor allem die rockige Coverversion von "In der Weihnachtsbäckerei", das aus der Feder des Kinderliedermachers Rolf Zukowski stammt. Bei dem munteren Weihnachtslied sangen selbst eingefleischte Punkfans aus voller Kehle mit. Auch als Zugabe schlugen die "Ladies" noch einmal weihnachtliche Töne an. Coverversionen ließen das traditionelle "Auld Lang Syne" und "Little Drummer Boy" in neuem Glanz erstrahlen. Nach fast dreistündigem Programm warten die Fans nun gespannt auf die nächsen 200 Konzerte der "feierwütigen Musiker", wie sie sich selbst beschreiben.
Von Florentine Dame

Sendenhorst 18.01.03

Es besteht immer die Gefahr, daß sich die Geschichten in diesem Tourtagebuch wiederholen. Vor allem wenn es wieder mal in die gute alte Titanic nach Sendenhorst geht. Denn wir spielen hier nun mittlerweile zum sechsten Mal in Folge, und es ist immer wieder gemütlich. Daher ist die Titanic schon seit ein paar Jahren unser "Wohnzimmer". Und auch dieses Jahr war alles beim Alten, man kennt in der Titanic mittlerweile jeden Klospruch auswendig, und auch der Aufbau und der Soundcheck klappt für unsere Verhältnisse in der Titanic immer auffallend reibungslos. Es war übrigens doch nur unser 201. Konzert, außer für den Mann am Akkordeon, der bekanntlich immer noch ein Konzert hinterherhinkt. Also feierte Kiki sein 200. Konzert ganz im stillen für sich alleine auf der Titanic-Bühne.

Wie immer gab es ein ausnehmend gutes Abendessen im Änne-Bahnhof, und als wir mit vollem Bauch wieder zurück in die Titanic kamen, war es schon sehr gut besucht. Das war eigentlich in dieser Form nicht zu erwarten, denn nebenan hatte die Sendenhorster Dorfjugend ein großes Partyzelt aufgebaut. Der Grund war: DSDS - Deutschland sucht den Superstar. Bei dieser Sendung gibt es den Alex, das ist der, der so aussieht wie Ralf Schumacher, und eben dieser Alex kommt aus Sendenhorst. Wir haben an diesem Abend öfter mal in Zelt geschaut und es ist uns eines aufgefallen: alle Jungs und Mädels aus Sendhorst waren entweder Nachbarn, beste Freunde oder Klassenkameraden von Alex. Kann das denn sein? Na ja, wir hoffen das er möglichst gewinnt, denn dann können die Sendenhorster noch ein paar Mal das Partyzelt aufbauen. Zurück zu uns. Wir bedienten an diesem Abend also das eher ältere Semester, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil. Die Stimmung war Prima, zumindest besser als die von Ingos Mandoline, aber auch das hatten wir schnell im Griff. Das Konzert war gut, und wir hatten das große Vergnügen beim lange nicht mehr gespielten "Rattling Bog" den Ex-Gitarristen Jan auf der Bühne begrüßen zu dürfen. Der tauchte dann im Verlauf des Programmes immer mal wieder auf, wobei vor allem seine Tanzeinlage bei "Kensigton" nachhaltig Eindruck machte. "Flipper on the dancefloor" läßt grüßen. Nach guten 2 Stunden Wohnzimmer-Folk-Punk war es dann vorbei. Die Band war zufrieden, Alex ist in der nächsten Runde, und das Publikum wird soviel Bier getrunken haben, dass einem 7. Mal in der Titanic hoffentlich nichts im Wege steht. Jetzt sind wir einmal gespannt, wie die anwesende Fachjury unsere Leistung beurteilt hat. Möglicherweise dürfen wir ja dann bald auf einem "ganz besonderen" Festival spielen. Mehr dazu hoffentlich in Kürze.

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