Story Tour News CD`s Tagebuch Gästebuch Fotoalbum Fanartikel Links Info MP3/Video Kontakt
 
Home/Bandinfo
Tagebuch   Home/Bandinfo
     
    Perleberg

Folklore - Weltmusik - Stadtfest - Konzert an 2 Tagen : alles Schlagworte, die uns nach einigen Erfahrungen in diesem Jahr ein wenig Angst machten. Zuviel hatten wir erlebt an interessanten Veranstaltungen, die nach dem o.g. System abliefen. So war unsere Fahrt nach Perleberg neben großem Zeitdruck und Langeweile auch von einer gewissen Spannung geprägt. Was erwartete uns in Perleberg? Zunächst einmal verloren wir auf dem Weg dahin einen Auspuff. Dann fuhren wir über Stock und Stein und sahen die Überreste des Hochwassers. Perleberg war Gott sei Dank verschont geblieben. Wir kamen mit 2-stündiger Verspätung, und der Erkenntnis sich nicht auf Routenplaner verlassen zu können, am Ort an. Dort wurden wir zwar erwartet, aber noch nicht vermisst. So durften wir erstmal im Backstage eine kleine Verschnaufpause einlegen. Dann gings jedoch fast zu schnell. Aufbau, Soundcheck, Konzert; und einen Monitorsound, den man ohne zu übertreiben als ein bißchen zu "Flötenlastig" bezeichnen kann. Und der arme Monitormann, wußte gar nicht warum ihn 7 verwirrte Musiker am liebsten neben das Lady Godiva-Banner gehängt hätten. Nachdem die Ursache nach 2 Liedern endlich gefunden und alle knapp an einem Gehörsturz herumgekommen waren, konnte das lustige Konzert los gehen. Ein bißchen überschwenglicher hätte der Empfang ruhig sein können, denn außer ein paar Punks bewegt sich erstmal niemand von seinen Plätzen. Aber auch das änderte sich, sodass zum Schluß unseres mal wieder viel zu kurz geratenen Gigs schon so etwas wie Partylaune zu erkennen war. Nachdem wir von der Bühne verschwanden (wir konnten unseren Kram ja für den Samstags-Gig auf der Bühne lassen) ging es für uns zum Catering. Dort gab es derbe Hausmannskost und süffiges Bier vom Faß. Diesen Service nutzten wir sehr ausgiebig. Wir beschlossen dann aber doch recht früh zum Hotel zu gehen um dort noch einen Absacker zu uns zu nehmen. Denn es gab einen guten Grund mit Namen Anna-Lena auf den wir trinken konnten. Wir hatten ein paar Flaschen Wein und einen Korkenzieher besorgt und guckten noch 2-3 Stunden das komplette Popstars-Casting. Am nächsten Morgen hatten wir Kopfschmerzen und blieben kurz bis vor unserem zweiten Gastspiel an diesem Wochenende im Bett. Dann wanderten wir zur Bühne kauften für Anna-Lena einen Strampler, stellten uns auf die Bühne, drehten die Flöte vom Monitor und spielten bei wunderschönsten Wetter ein schlecht besuchtes Konzert. Überaschenderweise war nachdem Gig an unserem Auto der Bär los. So kamen wir erst gegen 17.00 Uhr auf die Bahn. Und zumindestens 3 von uns erlebten mit erhöhtem Blutdruck Highway to hell mit Michael. Der wollte gerne auf der Hüstener Kirmes noch eine Runde Karussell fahren, und jeder der sich halbwegs auskennt weiß, das man sehr schnell fahren muß, um in 1 Stunde und 15 Minuten von Hannover in Neheim zu sein.

Herdringen, Reiterball

Zum insgesamt fünften Mal lud uns der Reitverein Herdringen für den Irischen Abend am Freitag ein. Aus bekannten Gründen fiel das für letztes Jahr geplante Comeback bei den heimischen Pferden ins Wasser. Um so mehr freuten wir uns in diesem Jahr wieder in Herdringen spielen zu können. Bereits im Vorfeld hatten wir schon ein paar Bedenken was die Zuschauerzahlen angeht, da irgendwie überhaupt keine Werbung gemacht wurde. Ganz unbegründet war diese Angst nicht, wie sich herausstellte, denn von Besucherrekorden konnte man wohl nicht gerade sprechen. Aber das "drumherum" auf dem Reiterfest ist natürlich immer vom feinsten. Man munkelt, dass sogar die Bedienung aus dem VIP-Bereich der Schalke Arena an den Zapfhähnen stand um die Reiter mit Alkohol zu versorgen. Auch wir testeten natürlich diesen Service und lauschten den Klängen der "Connamara Stone-Company", der ersten Band des Abends, die im Gegensatz zu uns für die Irish Traditionals verantwortlich war. So gegen elf und daher relativ spät begannen wir dann mit einer leicht geänderten Setlist. Die Stimmung war gut, ebenso der Sound, obwohl das neue Bassdrumfell wohl noch nicht ganz eingespielt war. Obwohl sich das Zelt schon ein bißchen leerte, war die Stimmung auf und vor der Bühne sehr gut. Und so spielten wir die ganze Zugabenpalette inklusive einem lange nicht mehr geprobten "Tequila" und zum krönenden Abschluß gab es dann "The death is not the end" mit Carlo am Bass (obwohl 1 Jahr lang nicht mehr in der Hand gehabt klappte es noch...) und Jan an der Gitarre. Das war doch mal schön. Jetzt geht's erstmal in eine wohlverdiente Pause, denn der Sommer war wirklich ziemlich hart, und die Kreativität hat doch sehr darunter gelitten. Mal sehen ob wir in der Zeit etwas vernünftiges auf die Beine stellen können.

weiter | zurück