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| 21.08.99 Hamburg Um 15.00 Uhr ging es los. Wutzrock-Festival in Hamburg stand auf unserem Kalender. 5 Stunden A1 mit unserem Bus. Pünktlich um 20.00 erreichten wir den Eichbaumsee und trafen auf den Veranstalter des Festivals. Wir waren wieder mal ziemlich begeistert von dieser Festival-Atmosphäre. Umsonst und draußen, viele nette Leute und viel, viel Bier. Wir bezogen zunächst unser Nachtlager: Das Schulungshotel der Deutschen Telekom in Hamburg. Schon
interessant, was die sich von unseren Telefongebühren so alles leisten
können. Nobel, Nobel. Zurück am Festivalort angekommen sahen wir noch
die letzten Takte einer Ska-Band. Danach spielte die Band Grand-Slam, die eine
tolle (aber leider viel zu lange) Show hinlegten. Als wir dann endlich um 1.00
und mit einer Verspätung von 1,5 Stunden spielten, war es für einige
von uns schon fast zu spät, denn die Wartezeit verkürzten wir uns mit
einigen alkoholhaltigen Getränken. Das war jedoch für das dankbare
Publikum kein Problem, denn die harten die uns zu dieser Uhrzeit noch die
Stange hielten waren nicht weniger zugedröhnt. Wir spielten solange bis
die Wasserschutzpolizei uns den Saft abdrehte und fuhren zurück in unser
Hotel, wo wir zusammen mit einigen Jungs von Grand Slam, die letzten Reste
unserer Bus-Bar vernichteten. Das ganze artete ein wenig aus, als unser Mischer
den Rauchmelder testete und die Nachtwache der Telekom mit 3 Mann anrückte
um den Alarm zu überprüfen. Nach einem lecker Frühstück
ging es dann wieder heimwärts. 5 Stunden A2. 28.08.99 Sendenhorst Sendenhorst = unser zweites zuhause?! Zumindest in der Titanic fühlen wir uns nach 2 erfolgreichen Auftritten inzwischen sehr, sehr wohl. Das liegt vor
allem an der freundlichen Betreuung von Klaus & Co. Daher freuten wir uns
auch auf das Open-Air in Sendenhorst, was die Titanic-Jungs ebenfalls
organisiert hatten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Schönes Wetter
und eine große Bühne schafften eigentlich die besten
Festival-Voraussetzungen. Allerdings ist der "gemeine" Sendenhorster
eher ein verhaltener Typ, so dass wir erst Mal eine ½ Stunde
brauchten um die ersten Mutigen zum tanzen zu bewegen. Nach und nach wurde es
dann richtig witzig vor der Bühne und wir durften uns (wie bei jedem Gig
der Festival-Tour) mit Mexikaner-Hüten und Sprühdosen in der Menge
austoben. Vielen Dank an dieser Stelle an den "Fan", der uns einen
Tag später im Radio so lobend erwähnt hat.04./ 05.09.99 Bielefeld/ Beckum Ein Wochenende voller Stadtfeste erwartete uns. Wie immer ein Abenteuer. Am Samstag ging´s nach Bielefeld-Heepen zum Heeper-Ting-Fest. Zwischen Freßbuden und Auto-Scooter hatte der Veranstalter eine Bühne aufgebaut. Es herrschte echtes Kirmes-Feeling und wir hatten mal wieder Zweifel, ob wir hier überhaupt erwünscht waren. Nach dem Soundcheck fingen wir auch direkt an, und nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde es dann doch noch ganz "rund". Vor allem im zweiten Set hatte sich auch im Publikum die Spreu vom Weizen getrennt, und wir konnten "richtig Druck machen". Die Rückfahrt wurde dann noch ein echtes Abenteuer. Die Autobahn war komplett gesperrt, und Ingo hatte zusätzlich noch etwas "schlechtes" gegessen. Die Kombination aus kurvenreicher Landstraße und Ingos Magenproblemen veranlaßte uns schliesslich dazu, spontane Pausen einzulegen um Ingo eine teuere
Busreinigung zu ersparen. Am nächsten Morgen war Ingo wieder fit. Das war
auch wichtig, denn heute war Sommertourabschlusskonzert in Beckum. Wir
fuhren mit kompletter Anlage zum Veranstaltungsort, und hatten dementsprechend
viel Stress. Was uns dann in Beckum erwartete, ist den Speicherplatz
eigentlich nicht Wert. Nur soviel: wenn es nicht so traurig gewesen wäre,
hätte man darüber lachen können. Das letzte Konzert des Sommers
war das Allerletzte. Dies lag jedoch nicht an Lady Godiva, sondern an
den überaus kompetenten Menschen im Organisationskomitee. Egal. 25.09.99 Höxter Irgendwann ist immer das erste Mal. Lady Godiva konnte auf Grund technischer und zeitlicher Probleme seitens des Veranstalters leider nicht auftreten. 16.10.99 Hannover, Flohzirkus Nach kleiner Pause ging es dann im Oktober weiter mit einigen Clubgigs. Der
erste führte uns nach Hannover in den Flohzirkus, wo wir den Support
für die Whisky Priests spielten. Der Flohzirkus ist ein echter Kultclub,
indem sich bereits in den 70ér Jahren die Größen der Szene
die Klinke in die Hand gaben. Wir trafen die Whisky Priests beim Soundcheck an,
und nach kurzer Begrüßung mussten wir uns ein wenig beeilen,
denn der Zeitplan war schon arg strapaziert. Ausserdem gab es ein paar
technische Probleme, und der Platz auf der Bühne war auch sehr begrenzt.
Wir spielten ein 45 Minuten-Set und gaben richtig Gas. Vor allem Andreas machte
richtig Druck, und beeindruckte mit einer spektakulären Bühnenshow.
Nach diesem Gig sahen wir uns noch das komplette Whisky Priests - Set an, und
fuhren dann spät nachts in Hannover los um früh morgens total kaputt
in Neheim anzukommen. weiter | zurück |
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