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    Hockenheim

Auf gings zu Rock am Ring. Ok, nicht das was ihr jetzt denkt. Oder das, was wir gerne hätten. Es war nicht das von MTV präsentierte Festival auf dem Nürburgring, sondern vielmehr das Waldfest des Kulturvereines in Hockenheim. Aber schließlich auch direkt am Motodrom. So gings für uns wieder mal auf Deutschlands schönste Autobahn in Richtung Süden. Michael war kurz vorher in Italien gewesen und war sich sicher, die Autobahnausfahrt Hockenheim schonmal gesehen zu haben. Diese Autobahnausfahrt jedenfalls existierte heute nicht mehr, sodass wir uns auch schnell verfahren hatten. Unser zweites Auto war schon lange vor Ort, als der Rest nach stundenlangen gurken in Hockenheim endlich eintraf. Wir machten was man so macht, wenn man ein bißchen Zeit hat. Bierchen trinken, Chili con Carne essen und sich die Örtlichkeiten anschauen. Nett war es, nur leider noch nicht ganz so voll. Um acht Uhr und damit direkt vor uns spielte eine Quotenband. Quotenband deshalb, weil es Auflagen der Stadt Hockenheim gibt, das bei solch einer Art von Festival mindestens eine Band mit hohem Frauenanteil spielen muss. Ja und diese Band spielte dann Coverstücke quer durch den Garten. Eigentlich nichts besonderes, hätte die Sängerin nicht einen wunderschönen Akzent gehabt, der einigen englischsprachigen Lieder eine ganz besondere Note gab. Nach diversen Zeitverzögerungen (selten erlebt, das eine Band auf einem Festival mal eben 20 Minuten Pause macht) durften wir dann endlich rann. Wir brachten das tanzfreudige Publikum zum Tanzen, das trinkfreudige Publikum zum trinken und den Rest zum interessiert zuhören oder abhauen. Nicht viele hauten ab, einige tanzten und der größte Teil soff sich die Hucke zu. Trotzdem hatten wir Spaß, nicht zuletzt an zwei jungen sympathischen Damen, die uns im Backstage unterhielten. Irgendwas hatte auch Ingo wieder mit denen zu tun. Genaues weis man aber nicht. Egal, irgendwann um 2 Uhr charterten wir dann zwei Taxen die uns in unsere Pension brachten. Am nächsten Morgen hatten wir das große Vergnügen im "Rubens Barrichello-Frühstücksraum" bedient zu werden. Als Krönung der Gastfreundlichkeit brachte uns die Pensionswirtin dann noch zu unseren Autos, und nachdem wir den Flüssigkeitsverlust an einem PKW mit Gaffa-Tape behoben hatten, und Ingo in einen dicken Haufen menschlicher Stoffwechselprodukte getreten hatte, gings züging wieder in die Heimat.

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