Story Tour News CD`s Tagebuch Gästebuch Fotoalbum Fanartikel Links Info MP3/Video Kontakt
 
Home/Bandinfo
Tagebuch   Home/Bandinfo
     
    30.03.02 Oelde, Alte Post

Am heiligen Ostersamstag ging es mit dem alten-neuen "Kutscher" Ballo nach Oelde. Wie schon im letzten Jahr durften wir in der "Alten Post" zum Tanz aufspielen. Da Oelde nicht ganz so weit weg ist, konnten wir an diesem Samstag zumindest die ärgsten Kopfschmerzen des Vortages kurieren. Nach der obligatorischen Bundesliga-Konferenz auf der Autobahn trafen wir dann pünktlich zum Aufbau ein. Die Bühne ist für 7 Musikanten schon recht winzig, aber es passte schon irgendwie. Na ja, es folgte das übliche Bla, Bla. Ingos Banjo enttäuschte uns auch dieses Mal nicht und machte beim Soundcheck wieder lustig Krach. Im Backstage gab es wie im letzten Jahr eine ganze Ladung Hühnerbeine mit Salat und auch dieses Mal gab es Besuch von Ingos Ex-Mitbewohner. Vielleicht sollte man bei dieser Gelegenheit einmal das Tourtagebuch vom letzten Jahr lesen.

Los gings. Der Laden wurde Gott sei Dank doch noch recht voll und es wurde ein schönes, intimes, schon fast romantisches Konzert, das nur durch außergewöhnlich extreme An- und Aussagen des Tin-Whistle-Spielers gestört wurde. Wer hätte gedacht, das der Herr Seavers solch "erotische" Anziehungskraft auf Thomas hatte. Als Ehrengast hatten wir übrigens wieder mal den Ex-Gitarristen mit im Gepäck. Jan konnte sogar zu einem "Jan nett auf´m Hill" überredet werden und überzeugte wie immer bei "Rattling Bog". Bei der Zugabe waren wir dann irgendwann 9 Leute, da sich noch ein Konzertbesucher unauffällig auf die Bühne mogelte und eine Strophe von "The death is not..." zum besten gab. Nach dem Gig ging´s noch Hallo sagen bevor wir den ganzen Krempel wieder abbauen durften und nach Hause gurkten. Komischerweise waren wir auf einmal 2 Insassen (weiblich, ca. 22 - 28 J.) mehr auf der Rückfahrt. Die beiden entsorgten nicht nur die letzten Vorräte der Busbar, sondern hielten auch noch zwei Musikanten vom singen "schmutziger" Lieder ab. Halb drei waren wir am Proberaum und das war dann auch unser Beitrag zum Osterfest.

27.04. Bielefeld, Zweischlingen

Hier ist nun der verspätete Bericht von unserem Bielefeld-Konzert. Wir hatten wieder Gäste mit im Bus. Unsere Busfahrer-Gästeliste wurde quasi über den Haufen geworfen. OK, das ist jetzt ein ganz böser Insider, den wahrscheinlich selbst der oder die Betroffenen nicht gleich auf Anhieb verstehen. Sagen wir es mal etwas allgemeiner. Frühlingsgefühle beherrschen zur Zeit das Geschehen innerhalb der Band; und haben zudem auch noch Einfluss auf die Anzahl der Proben. Aber abgesehen von unserem neuen Gast war Schlemmi endlich wieder mal mit dabei und steuerte den "Blauen" über die A2. Wir machten das, was wir immer machen an einem stinknormalen Bundesligasamstag. Radio hören und uns von allen anderen Verkehrsteilnehmern auf der A2 überholen lassen. Da wir schon mal das Vergnügen hatten im Zweischlingen zu spielen fanden wir den Laden auch auf Anhieb. Die Jungs hatten renoviert und den Konzertraum wesentlich freundlicher gestaltet. Mit der Hilfe von 2-3 Zweischlingern waren wir auch sehr zügig auf der Bühne startklar. Abgesehen von den immer wieder auftauchenden Problemen mit unserer PA lief es auch sehr flockig. Der Soundcheck bestand aus zwei brandneuen Stücken, die mit Sicherheit unser Open-Air-Programm bereichern werden. Nach dem Soundcheck erwartete uns ein lecker Catering . Und nach dem lecker Catering ging's zügig auf die Bühne, wo wir vor nicht wenigen Leuten loslegten. Das lief gut und machte ziemlich Spaß. Und mehr gibt´s vom Konzert wieder mal nicht zu berichten. OK, es gab Leute die sich beschwerten, das wir keine Dame in der Band haben, obwohl wir Lady Godiva heißen. Was soll man sagen, die Lady ist auf einem Pferd geritten und ein Pferd haben wir auch nicht in der Band. Die optimale Lösung wäre wohl eine Dame mit einem Pferdearsch. Das wird's aber nicht geben. Einige kamen wohl auch mit unserem Stil nicht ganz klar. Hallo, noch mal: wir spielen Folk´n´Punk mit irischen Instrumenten - keine irische Folklore. Na ja, den Punks im Publikum war´s wahrscheinlich zu wenig Punk. Trotzdem war´s sehr erfolgreich, weil der Rest vom Fest uns offensichtlich richtig einschätzte und sehr gut abging. Wir räumten unseren Kram wieder in den Bus, tranken noch ein paar Bier und bewunderten einige zugedröhnte Damen beim modernen Ausdruckstanz zu psychedelischer Musik. Das reichte dann aber, und wir fuhren wieder nach Hause. Und siehe da, auf einmal lag Michael nicht mehr alleine auf "seinem" Rückfahrschlafplatz. Jetzt geht's schon fast los mit der diesjährigen Open-Air-Tour. Viele schöne Konzerte in ganz Deutschland stehen auf dem Kalender und - wir freuen uns drauf.

weiter | zurück