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    Werk 2, Neheim

Da unser Reiterball-Gig aus bekannten Gründen ins Wasser gefallen war, verlegten wir den Nachholtermin ins altbekannte Cult, das sich seit Sommer Werk II nennt. Hier fand also das Weihnachts-Special stand, und wir hatten mit Pearlinger eine laute und schnelle Unterstützung zur Seite. Gegen 17.00 Uhr trafen wir am Werk ein und wuppten unsere Klamotten auf die Bühne. Was folgte war das übliche Aufbau-Soundcheck-Chaos mit unnötigen Diskussionen über Schlagzeugwechsel, Podeste und Mikrofone. Der Klügere gibt nach und wir beendeten das Gelärme und widmeten uns angenehmeren Dingen, die im Backstagebereich für uns bereit standen. Zu allem Überfluss fing es dann gegen 19.30 Uhr ohne Ende an zu schneien und nach einer halben Stunde war der Winter da, und die Straßen im Sauerland dicht. Hat da der Herr Rünker am Ende wieder für dicke Flocken gebetet? Na toll. Somit kamen dann auch weitaus weniger Besucher als erwartet. Pearlinger fing also an, und spielte vor einigen mitgereisten Fans bis 22.30 Uhr. Dann folgte ein schneller Umbau und wir konnten loslegen. Als Special-Guest durften wir Jan und Paula auf der Bühne begrüßen, die uns in altbekannter Form bei 3-4 Songs unterstützten. Unter anderem gab´s wieder ein heftiges Gitarren-Solo-Duell beim "Stuntman" und eine Rod Steward (vorher mit Kamille gurgeln)-Version von "Young Ned". Da wir uns zur Zeit wieder mal in einer äußerst kreativen Phase befinden, konnte uns an diesem Abend auch (leider) niemand daran hindern unseren neuesten Hit zu spielen. Zum Ende hin wurde das ganze dann etwas entspannter. Bei "Whisky Johnny" hatten wir wieder einmal Besuch auf der Bühne und zum guten Schluss ließen wir es uns nicht nehmen die gute, alte Weihnachtsbäckerei zu spielen um uns damit in eine besinnliche Weihnachtszeit zu verabschieden. Was bleibt noch zu erwähnen? Lars kann 20 Sternchen wegpusten (und das nachts um 2.00 Uhr), einem Gitarristen wurde der Zugang zu einer allseits bekannten Prominenten-Diskothek verwärt und unser Bus wurde am nächsten Morgen mit einem Schaufellader aus dem Schnee gezogen. Das war´s eigentlich. Halt, am Folgetag hatten wir noch eine überaus harmonische Weihnachtsfeier im tiefsten Sauerland. Es gab zwar ein paar logistische Probleme beim Rücktransport von 11 Musikanten (und beim Suchen von Ingos Jacke), da sich (fast) kein Taxi auf die Straßen traute, aber mit ein bisschen Bestechungsgeld und weiblicher Begleitung ging dann doch noch einiges.

Wilhelmshaven, Pumpwerk

Zum zweiten Mal ging´s für uns an Sylvester an die Küste nach Wilhelmshaven um im wunderschönen Pumpwerk die große Sylvestergala zu eröffnen. Da der Schnee von Weihnachten immer noch nicht geschmolzen war, mussten wir leider den Bus in der Garage stehen lassen und die Fahrt mit 4 Autos antreten. Neben unserer Anlage hatten wir natürlich noch einige Gäste mit an Bord die mit uns ins neue Jahr rutschen wollten. Außerdem hatte sich ein anderer Teil schon seit 3 Tagen an der Nordsee verschanzt. Irgendwann um 15.00 Uhr waren wir dann in unserem Hotel und ab 17.00 sollte es im Pumpwerk losgehen. Dort trafen wir auch auf Störtebecker und die Neutrons, die anderen beiden Bands des Abends. Während Störtebeker auf der großen Bühne Soundcheck machte, langweilten wir uns ein bisschen im Pumpwerk herum und begrüßten den Grund warum unser Akkordeonspieler eine Zeitlang "Küsten-Kiki" hieß. (wegen Küsten-Kathrin). Der Soundcheck war überraschend gut, der Monitor-Mann aus dem Pumpwerk absolut top und das Catering lecker (Zumindest für 90% der Band). Gegen 20.00 Uhr gingen die Türen auf, und die Festgäste strömten ins Pumpwerk. Da aber Wilhelmshaven auch absolut zugeschneit war, werden wohl einige Gäste zu Hause vor dem Fondue-Pott geblieben sein. Aber das war an diesem Abend egal, denn wir spielten ab 21.15 Uhr ein entspanntes 1,5 Stunden-Konzert. An dieser Stelle "heißen Dank" an die Gäste aus dem Golddorf für die Unterstützung und natürlich an Carlo für sein Gastspiel bei "Rattling Bog" Der Rest des Publikums war eher noch nordisch-unterkühlt, aber bei den Zugaben hatten wir sie dann auch - wenn auch ein bisschen spät. Zum Schluss gab's auf großen Wunsch noch die Weihnachtsbäckerei und mit "the death is not the end" verabschiedeten wir uns dann ins neue Jahr uns räumten die Bühne frei für Störtebeker. Ziemlich schnell war's dann 12 und die Sektbar hinter der Bühne war fest in unserer Hand. Wir warfen uns gegenseitig ein paar Knaller vor die Füße, bezahlten den nächsten Cocktail schon in Euro, und lauschten zunächst der Wolle Petry-Mini-Playback-Show in der großen Halle. Als der dann aber gar nicht mehr aufhören wollte, gingen wir in den Club und bewunderten die sensationell guten "Neutrons", die mit 50´s und 60´s-Party-Rock den Laden zum kochen brachten. Hier vergnügten wir uns auch noch bis kurz nach 2.00. In der Halle gab´s irgendwann Tanzmusik vom Band und Stunden später beschloss der eine Teil ins Bett zu fallen und der andere sich noch einer sehr intimen Privatparty anzuschließen. Hiervon existieren neben Zeugenaussagen auch tatsächlich Bild und Tondokumente, die wir in den nächsten Tagen auswerten werden. Wahrscheinlich wird sich der eine oder andere dann ziemlich wundern. Wir werden sehen. Ein schönes Jahr 2002 kann kommen.

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