Story Tour News CD`s Tagebuch Gästebuch Fotoalbum Fanartikel Links Info MP3/Video Kontakt
 
Home/Bandinfo
Tagebuch   Home/Bandinfo
     
    Rüsselsheim/ Eilenburg

Da Freitag nachmittags ging’s mal wieder los. Dieses Mal aber ausnahmsweise mit dem "Blauen“ sondern mit dem „Van of the year 2001“. Heh hoh, was für ein Gefährt; genau richtig für 8 Musikanten. Ein bisschen knapp und eng war’s dann aber doch, wenn auch nur im Kofferraum. Andreas spielte an diesem Wochenende den Chauffeur und „cruiste“ uns locker nach Rüsselsheim. Ingo hatte am Anfang der Woche schon mal im Rind vorbeigeschaut und unseren Besuch angekündigt. Und was er berichtete, ließ viel erhoffen. Und Recht hat er gehabt, denn das Rind ließ uns wieder mit Schrecken an unsere Kneipenszene denken. Warum nicht bei uns? Geile Bühne, geiler Raum. Auf ging´s mit Schwung – und ner´ Menge technischer Probleme. Dadurch wurde der ganze Soundcheck ewig lang – und die andere Band musste ja auch noch ran. Weitere Probleme gab´s dann auf dem Herrenklo, als ein leicht abwesender Strickpulliträger den ganzen Raum überschwemmte. Wohlgemerkt nicht mit Wasser; Thomas konnte gerade noch so ausweichen. Dann gab´s erst mal Pasta vegetaria (und das im Rind!!) und gegen 22.00 dachten wir eigentlich an ein volles Haus und eine belebende Vorgruppe. Damit war’s leider nichts, denn der Saal war noch komplett leer, und die andere Band machte immer noch Soundcheck. Die hatten aber auch ne´ Menge Instrumente mitgebracht, allein das Percussion-Sortiment bestand aus mindestens 30 Teilen. Zu allem Unglück war auch noch die Heizung ausgefallen. Ein harter Kampf stand uns bevor.

Eigentlich sollten wir mal gegen 22.30 Uhr anfangen. Als es dann losging und wir alle auf der Bühne standen war es dann 00.15 Uhr. Das war einigen Leuten zu spät, sodass sich die Zahl unserer Zuschauer zunächst auf 10, und nach der Abfahrt der anderen Band auf sensationelle 3 Besucher reduzierte. Aber für die hat es sich gelohnt zu spielen. Auch wenn wir nicht mehr in der Lage waren ein vernünftiges Rattling Bog auf die Beine zu stellen (lag aber nicht am „Schnappo“), da Andreas und Thomas vor Lachen hinterm Schlagzeug lagen. Nachdem wir mit „The death is not..“ auch die Kuschel-Rock-Balladen-Abschluss-Nummer auf Barhockern zelebriert hatten kam dann der große Auftritt von Ingo. „Ole, Ole..“ die neue Superhymne für alle Fußballvereine Deutschlands... ach was, der ganzen Welt. Was für ein Song, was für eine Bühnenshow, was für ein musikalischer Hochgenuss. Und wir haben jetzt alle ein bisschen Angst, das Ingo jetzt Solo total durchstartet mit „seinem Stadionsong“. Nachdem wir uns alle wieder eingekriegt hatten zogen wir „ole, ole“ singend in die „Rind-Kneipe“ und tranken noch ein Absacker und schlichen ins Hotel. Einige sollen tatsächlich noch auf irgendeiner 2 für 1 Party in Rüsselsheims City gewesen sein. Ist aber noch nicht bestätigt worden. Gegen 8.45 Uhr wurden wir mit dem Hinweis geweckt, das das Frühstücksbuffet noch bis 9.00 Uhr geöffnet sei. Danke noch mal, da mussten wir uns zumindest keinen Stress machen, und konnten dann unsere Brötchen beim Bäcker um die Ecke kaufen. Dann ging’s weiter mit dem Transit nach Eilenburg.

Vorher noch bei Burger King das 9.00-Uhr Frühstück nachgeholt, und dann immer der Sonne nach Richtung Leipzig. Dann rechts und nach 25 Kilometern standen wir auf dem Parkplatz einer alten NVA-Kaserne und waren da. Und wieder wurden wir Klasse empfangen und obwohl der Komfort nicht absolut „First Class“ war, fühlten wir uns im Haus 6 viel „heimischer“ als am Tag zuvor. Außerdem hatten wir ziemlich viel Zeit, die wir nutzten und uns zusammen mit „Warpnoin“ (der zweiten Band des Abends) um Hasseröder und die leckere (und vielleicht ein wenig „laffe) Nudel-Mehlsuppe zu kümmern. Pfütze und Isa gesellten sich auch wieder dazu (gehören ja eh schon zur Familie) und mit Mehlwurm Maike trafen wir auch auf einen „neuen“ alten Bekannten. Ja und so machten wir es uns schon vor dem Konzert ziemlich gemütlich. Warpnoin gefiel uns sehr gut, leider kennen wir die Fußball-Songs von „Chemie“ Leipzig nicht so gut wie z.b. "Heja BVB", aber mit dem Song „No Fear (4)“ hatten sie die Show auf ihrer Seite. Geniales Lied. Wir hingen uns einfach an die gute Stimmung und spielten lustig zum Tanz auf. Wir hatten es leicht in Eilenburg und das war nach so einem Vortag auch gut. Alles von gestern war vergessen. Leider auch Ingos „drittliebstes“ Lieblingsinstrument, sodass unser Konzert sehr Mandolinenlastig wurde. Dafür gab’s aber während des Konzertes ganz „bösen“ Minz-Schnappo vom Sänger der anderen Band. Der sang dann auch gleich bei „Round, Round“ mit, und bei „Whisky Johnny“ tobten auf einmal einige sehr nett anzuschauende Damen auf der Bühne herum. Am Ende waren wir alle ziemlich platt, hatten aber noch ne´Menge Besuch im Backstage-Raum, wo wir neben Goldkrone und Hasseröder auch optisch einiges zu bieten bekamen (Scharfer Haufen was?). Als die letzten gingen, fingen die ersten an aufzuräumen. Und wir lagen auf unseren Sofas und sahen aus wie Zombies. Goldkrone macht Kopfklopfen!! Dagegen hilft aber Aspirin Plus C und Gatorate Grapefruit. Und das gönnten wir uns dann an diversen Tankstellen auf dem Rückweg. Gegen 18.00 war die Schweinetour vorbei, aber wie (fast immer) das Fazit: auch bei wenig Zuschauern am Freitag und noch weniger Schlaf am Samstag – Spaß macht´s immer.

Langenwiesen

Kein offizielles Konzert – eher eine inoffizielle Partyeinlage war’s, was uns nach Langenwiesen führte. Denn unser Force-Attack Freund Peter (oder doch Campino) mit dem wir beim legendärsten aller Festivals Bier, Bus und Zigaretten teilten, hatte geladen und wir kamen gerne. Doch leider dauerte es wieder mal bis wir das Sauerland verließen, denn der TÜV-Prüfer bei unserer heimischen Mercedes-Benz-Vertragswerkstatt fand doch tatsächlich noch zwei-drei kleine Schwachstellen am „Blauen“. Also haben wir wieder ein paar Hausaufgaben auf. Nun denn, irgendwann ging’s los. Alte Strecke und Kreuz Erfurt runter Richtung Ilmenau, dann durch ganz dunkle Wälder und „Schwupps“ standen wir vor dem Bürgerhaus in „Langenwiesen“. Da gab´s natürlich ein großes Hallo mit dem Geburtstagskindern und mit Pfütze (endlich!!!!) und Gattin. Die hatten für uns ganz leckere Knödel im Pott und noch leckeres Rotkraut, was uns dann aber später in der Nacht gar nicht mehr so gut gefiel. Nach dem Essen ging’s zusammen mit „Pigstate“ und „Zaunpfahl“ – den anderen beiden Bands des Abends – an den Aufbau. Wir bastelten also gemeinsam eine Anlage zusammen und nach einem kleinen Minisoundcheck eröffnete „Pigstate“ den Abend. Der Sänger legte sich bereits beim ersten Lied drei Mal auf die Nase, und vor allem Pfütze wirkte auf uns schon sehr gesellig. Dieser Geselligkeit schlossen wir uns an, und sorgten dafür, das Peter bereits um 22.00 die ersten Fässer nachordern musste. Wir waren ja schließlich Gäste auf einer Party, und als Zaunpfahl loslegte, wurde auch der Rest vom Fest warm und gab in altbekannter Force-Attack-Manier richtig Kette. Zaunpfahl waren ziemlich geil und als wir dann irgendwann versuchten auf der Bühne klarzukommen (die Bühne stand ca. 3 cm. „unter Alkohol“) und wir die gröbsten Probleme mit Technik und Technikern gelöst hatten, brachten wir die Anwesenden noch ein bisschen ins Schwitzen. Als kleines Special spielten wir dem guten Peter zu Liebe ein wenig DDR-Kultur. „Der kleine Trompeter“ wurde von Thomas intoniert, und der ganze Saal sang mit. Das kann man ungefähr damit vergleichen, als wenn eine Punkband aus Rostock im Sauerland „Auf die Vogelwiese anstimmt“. Das war ein Spaß. Tja und dann kam irgendwann unsere „Weihnachtssingle“ vom letzten Jahr an die Reihe, nur leider war unser Gastsänger „Pfütze“ ein wenig „heiser (???“, sodass wir alleine „Plätzchen backen“ durften. Der Rest des Konzertes endete im absoluten Chaos. Ingos Mandoline wollte sich das Leben nehmen, die grün-weiß-senfgelben Freunde aus Ilmenau stellten uns den Strom ab, und dann musste Ingo auch noch sein „Fußball-Lied“ singen. Autsch bzw. Punk-Rock. Und zu allem Übel (und zur großen Freude aller Anwesenden) startete Thomas noch mal ne´ Polonaise mit dem „Trompeter“. Was ne´Party. Tja, und nach dem Konzert ist auch noch ne´Menge passiert, aber wen interessiert schon, wie wir irgendwann ins Bett gekommen sind, und wie die Heimfahrt zurück ins Sauerland war. Niemanden. Es war kalt und lang, aber Dank unseres Kabarettisten Thomas (schaut mal: Berge!) und dem Ernährungsexperten Ingo (die Milch macht´s) wurde es lustig und lehrreich dazu. Was will man denn mehr? Kommt am 21.12. ins Werk 2.

weiter | zurück