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    Kassel

Ach jau, in Klasse sind wir ja auch noch gewesen. Der eine (erste Teil) des Wochenendes stand ja schon im Gästebuch. OK, das war kurz nach dem Konzert und dementsprechend waren die Emotionen noch sehr frisch; ganz im Gegensatz zu uns. Aber aus dem angebrochenen Abend haben wir wirklich noch eine ganze Menge gemacht. Noch ein wenig in Kassel um die Häuser gezogen und nette, gutaussehende Damen mit unserem Gitarristen beeindruckt. Nachdem dann alle den Weg ins Hotel gefunden hatten wurden wir nur wenige Stunden später von eifrigen Kasseler Bauarbeitern wieder geweckt. Und jetzt hatten wir ne´ Menge Zeit. Die nutzten wir für Kultur: Herkules-Denkmal, Wilhelmshöhe, Orangerie, und Planetarium. Kassel ist schön. Die Innenstadt ist übrigens fest in der Hand von Heini Weber. Aber das nur am Rande. Irgendwann saßen wir dann wieder im Irish Pub bzw. in der Pizzeria von gestern und aßen unsere Standard-Pizza. Dann trafen wir auf ein paar Bekannte aus Wolfsburg (Force-Attack Rock´n´ Roll) und aus Wolfhagen und spielten ein wesentlich entspannteres Konzert als am Freitag. Trotzdem war dieses Wochenende in Kassel irgendwie eine Geschichte voller Missverständnisse. Egal, trotz allem ist der Irish-Pub in Kassel einer der schönsten und größten Pub´s dieser Art den wir bis jetzt kennen gelernt haben und für jeden Irland-Freund ein Muss.

Jena

Wir hatten ja bereits vor ziemlich genau vor drei Jahren das große Glück im legendären Rosenkeller spielen zu dürfen. Damals noch unter ein wenig anderen Voraussetzungen und mit einem doch ziemlich heftigen Unfall in den Knochen, der uns auf der A44 bei Soest-Ost widerfuhr. Dieses Mal ging aber auch fast alles gut, sehen wir mal von der doch sehr kuriosen Beförderung Ingo´s zum neuen "Tour-Bus-Driver" ab. Jeder der sich schon mal durch Tour-Tagebuch gewühlt hat weiß, daß wir auch dieses Mal über die tolle A44 Richtung Osten tuckerten, das auch dieses Mal die Kasseler Berge fast unser Verhängnis gewesen wären, und das wir auch dieses Mal der Schrecken aller LKW-Fahrer Thüringens waren. Den Rosenkeller fanden wir ziemlich zügig, so daß wird dann eigentlich doch noch recht pünktlich mit dem Aufbau beginnen konnten. Wie schon beim letzten Mal (und eigentlich immer in dieser Region) waren wir begeistert von dem absolut gastfreundlichen Empfang des Rosenkeller-Teams. Die Bühne im Rosenkeller ist zwar relativ breit, dafür aber nicht so tief, so daß wir schon ein wenig improvisieren mußten, damit alle genügend Bewegungsfreiheit hatten. Ging dann aber auch klar. Im Gewölbe warteten nach dem Soundcheck schon Fütze, Peter und der "Rest" der Gästeliste um mit uns ein leckeres Rosen-Pils zu trinken. Das nahmen wir dann auch gleich mit und waren begeistert vom astreinen "Catering" von Rosen-Chefkoch "Schnitte" der eine geniale Zucchini-Pfanne auf die Teller zauberte. Danach ging´s dann mit vollem Bauch auf die Bühne, und schon nach den ersten Songs war die Zucchini wieder ausgeschwitzt und wir waren begeistert von einem tanzenden und schwitzenden Publikum, daß trotz einiger technischer Probleme unsererseits ziemlich großen Spaß hatte. Ja, und den haben wir dann ja auch. So waren wieder alle Seiten glücklich und zufrieden und wir gaben dann bei den Zugaben noch mal Vollgas. War dann doch wohl eher mehr Punk als Folk im Spiel, aber schließlich waren ja Freunde vom Force-Attack am Start, da muß man schließlich was bieten. Nach Whisky Johnny, einem genialen Kensigton und nach langer Zeit mal wieder Tequila, unterstützte uns Fütze lautstark bei "Death is not the end".

Das war´s dann. Sagen wir´s noch mal: schön war's. Im Backstage führte die "Heavy-Metal"-Fraktion der Band noch interessante Fachgespräche über Bands wie Anthrax, Manowar und Maiden. Die kennen sich aus. Dafür weiß der andere Teil jedoch, daß die legendärste Folk-Punk-Band aller Zeit wieder auf Tour geht. Und das auch noch in Originalbesetzung. So gleicht sich das alles wieder aus. Nach dem wir dann irgendwann unsere ganzen Instrumente wieder aus dem Keller geschleppt und in den Bus verladen hatten, machten wir mit unseren Gästen noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Jena und feierten zum guten Schluß noch eine Parkplatzparty vor dem Stadion des FC Carl-Zeiss Jena (falls die noch so heißen). Gegen 4.00 Uhr lagen wir dann in unseren (ziemlich ungemütlichen) Betten, und gönnten uns noch einen Schlummertrunk. Die Nacht war kurz und wie immer blieben uns gegen 11.00 nur noch die Reste des Frühstücksbüffets über, die wir auch ziemlich schnell vernichteten. Nachdem Thomas seiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen war, konnte der Bus dann wieder Richtung Heimat fahren. Nach 5 Stunden Fahrt noch schnell einen Big Mäc eingeworfen und dann nur noch Kette geben bis zur Mendener Straße.

10.11.01 Schüttorf - KOMPLEX

Das Komplex in Schüttorf ist wieder so ein Laden, denn man schon auf so manchem Tour-Kalender einiger ganz famoser Bands gesehen hat. Heute waren wir also dran und wir durften wieder mal das Münsterland mit Irischer Volksmusik unterhalten. Die Fahrt nach Schüttorf verbrachten wir wie immer, nämlich mit dem totschlagen der Zeit und verbotenem Glücksspiel. Außerdem hatten wir ein wenig Druck, da ja heute die Jungs von Tante Käthe das vermeintlich wichtigste Spiel aller Zeiten absolvierten. Daher war der Plan eigentlich, bis 18.00 Uhr (also pünktlich zum Anstoß) mit dem Soundcheck fertig zu sein. Das hofften zumindest Schlagzeuger und Gitarrist. War aber klar, das das nicht klappte, da die Technik nicht so ganz Fußballinteressiert war, und sich dementsprechend Zeit ließ. So konnten wir uns noch in aller Ruhe das 1:0 für die Ukraine anschauen, bevor es dann langsam aber sicher losging. Wir nutzten den Soundcheck um uns um einen neuen Song zu kümmern und verpassten das Ausgleichstor für Deutschland.

Nach dem Spiel ist vor dem Essen und wir waren begeistert von einem phänomenalen Chili con Carne. Und wie nicht anders zu erwarten, trafen wir vor der Bühne wieder auf eine ganze Menge bekannter Leute. Die Freilichtbühnen der Umgebung hatten sich wieder in Bewegung gesetzt um eine bisschen Party zu machen. Und auch der Rest der Gäste war sehr nett zu uns und brauchte noch nicht einmal die sonst übliche „erste halbe Stunde“ um sich ein bisschen zu entspannen. Ganz im Gegenteil, denn schon beim ersten Lied war der Saal am tanzen und hörte damit auch gar nicht wieder auch. Unsere Premiere von „Go around“ klappte auch und somit war´s dann ein absolut rundes Konzert. Nach „The death..” waren wir eigentlich der Meinung, das Konzert sei zu Ende. Zumindest ist das sonst immer so. Das Publikum in Schüttorf ignorierte aber komplett unsere Set-Liste, sodass wir ein niemals geprobtes „Mad Brain“ nachschieben durften. Anschließend zerstreuten sich die Wege der Band. Andreas und Thomas kümmerten sich wie immer um das Merchandising. Die anderen beschäftigten sich mit dem Backstagecatering und Ingo und Lars verbrachten einige besinnliche Minuten in der nach orientalischen Kräutern duftenden Wohnung des Komplex-Zivis Jason. Der hat in seinem Leben schon soviel Liebe erfahren, das er die jetzt in Form von kleinen Zigaretten wieder an die Menschheit zurückgibt. Dabei empfiehlt der Gute eine Folge „Southpark“ im Ultravioletten Licht. Dann wurde es kalt, denn der ganze Haufen musste natürlich den Bus wieder voll packen und irgendwie nach Hause kommen. Leider ist die Heizung immer noch nicht so der Oberhammer. Also mussten wir mit Schlafsäcken und Jägermeister nachhelfen. Die Fahrt nach Hause war lang, weilig, kalt und dunkel und wir hatten eigentlich gar keine Lust mehr auf irgendeine Form von Konversation sondern wir wollten nur noch ins Bett. Leider hatte die Polizei sensationelle 100 Meter vor unserem Proberaum ziemlich viel Langeweile. Also wurden wir erst mal an die Seite geholt. Die Arnsberger Polizei war aber in dieser Nacht sehr freundlich (soll ja nicht immer so sein) und ließ uns dann nach kurzer Zeit weiterfahren. Ausräumen, nach Hause, 5.00 Uhr morgens und arschkalt – aber es hat sich wieder mal gelohnt.

Bilder hierzu gibt es im Fotoalbum

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