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    Ennepetal, Irish Night

I wanna be daylight in your eyes. Die No Angels gewinnen den Cometen in Köln und keiner merkt, dass das nur schlechte Doubles waren und das Original in Ennepetal auf der Bühne stand. Und das schon zum zweiten Mal hintereinander, denn schon im letzten Jahr hatten wir versucht ein wenig Spass auf den Milsper Markt zu bringen. Damals mit Erfolg. Daher sassen wir auch am Samstag Nachmittag gut gelaunt im Bus dem wir vorher noch eine Extraportion Auspuffpaste aufgedrückt hatten. Übrigens hat der Bus (und auch die Band) eine neue Anlaufstelle wenn es um Sprit und andere Isotonische Durstlöscher geht. Da wird die Shell-Station in Neheim ganz schön dicke Backen machen, denn wir sind gewechselt und versorgen uns ab sofort bei der legendären Tankstelle "Im Ohl". (Danke für die 5 Halidos). Die Fahrt verbrachten wir mit der Bundesliga-Konferenz und dem bewundern der wunderschönen Hagener Altstadt bevor wir in Ennepetal-City auf die Jungs der Ceiligh-Family trafen. Grosses Hallo - kleines Guinness und dann mussten wir auch schon Aufbauen und Soundchecken. Wie immer nicht ganz ohne Probleme aber trotzdem noch ganz fix. Dann hiess es Bühne frei für die Ceilis, und die spielten wieder ne´ganze Menge wohlklingende und altbekannte Songs von Shane und Co.. Und wir erfreuten uns an dem hüpfendem Griechen auf der linken Bühnenseite und an der Spielfreude der Jungs. In Herdringen beim Reiterball geht´s in die nächste Runde. Das wird ein Spass...

Nachdem die Family schon ein paar Beine zum Zappeln gebracht hatte, gingen wir noch einmal kurz ins Eiscafe Venezia um einige grundlegende Dinge zu klären, und danach hoch auf die Bühne um ein wenig Spass zu haben. Ganz schön voll war es und für ein "Stadtfest" sehr gemütlich. Michael schrubbte standesgemäss schon beim ersten Lied eine Saite seiner Heavy-Gitarre durch, und wir waren durchaus verwundert, dass Stormy ganz still und heimlich eine neue Saite aufzog und Michael eine fast perfekt gestimmte Gitarre zurückgab. Hut ab. Joiy - dann wurde es witzig und wir flogen ziemlich Fix durchs Programm. Selbst "Young Ned" klappte fast perfekt (also nie im Soundcheck spielen!!) und schon waren wir mit "Whisky Johnny" in "Kensington" angelangt um noch einen "Tequila" zu trinken und dem gemeinen Ennepetaler noch einige Lebensweisheiten von Bob Dylan mit auf den Weg zu geben. Apropos Ennepetaler. Ein bisschen Stur sind die ja schon da. Macht ja nix sind wir ja auch und ausserdem haben wir es schon 3.000 mal schlimmer erlebt. Aber noch nie haben wir es erlebt, dass eine ganze Horde Zuhörer nach dem Konzert zu uns kommt und sich in aller Form genau für diese Sturheit entschuldigt ("beim nächsten mal tanzen wir auch - versprochen"). Nett. Nach Abbau, Bratwurst und dem letztem Guiness ging's zurück in die Heimat. Dort angekommen erlebten wir noch lustige Dinge auf einer Abi-Party bei uns im Freibad (gibt es eigentlich etwas schlimmeres als besoffene, zickige Mädchen?) und nachdem wir nur mit viel Verhandlungsgeschick (dreimal Bitte mit Zucker drauf) einer handfesten Auseinandersetzung entgehen konnten waren wir dann um 4.00 Uhr morgens zu Hause und freuten uns über den Cometen der "No Angels".

Obrigheim ROCK IM HINTERLAND

Los ging es bei sehr heissem Wetter und einem kranken Bassisten im Gepäck zum (wahrscheinlich) letztem grossem Festival des Jahres. Irgendwie stand dieses Wochenende wieder unter einem schlechten Stern. Lars hatte alle 20 Minuten mit erheblichem Flüssigkeitsverlust zu kämpfen, Stormy's linker Vorderreifen sah sehr unrund aus (für einen Reifen gar kein gutes Zeichen) und zu allem Übel hatten einige Idioten in der Nacht zuvor unseren Bus aufgebrochen und Thomas Flöten und ein paar Kästen von "Whisky you´re the devil" mitgehen lassen. Vielen Dank noch mal dafür. Auf dem Weg nach Obrigheim kämpften wir uns also mehr schlecht als recht über die Bahn. Lars und der Vorderreifen sahen eh schon nicht gut aus, dazu kamen dann noch ein Stau und ein paar Schlenker zuviel durch das wunderschöne Worms und Ratzfatz waren wir locker eine Stunde zu spät auf dem Festivalgelände. Dementsprechend hatten wir überhaupt keine Zeit uns zu erholen und begannen sofort mit dem Aufbau unserer Backline. Dazwischen bzw. dabei griffen wir immer mal wieder in die Kiste mit der "Taumelbrause" um halbwegs in Festivalstimmung zu kommen. Ziemlich zügig checkten wir dann Thomas und seine Ersatzflöten sowie den Rest des Instrumentenhaufens durch und mussten voller Entsetzen feststellen, dass die Neheimer Idioten auch unsere Intro-CD geklaut hatten. Also fingen wir hinter dem Vorhang mit "Story of a busker" an und als der Vorhang aufging hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Gegend rund um Obrigheim und auf ein Festivalgelände, dass sich ziemlich langsam füllte. Wie es so ist als erste Band des Festivalabends und bei 35° C in der Sonne: Man hat´s nicht wirklich leicht. Aber auch in Obrigheim gab es Sympathisanten, und die sorgten vor der Bühne dafür, dass es staubte. Die Leute vor der Bühne vermerten sich zu unserer Freude ziemlich schnell zu einer stattlichen (und verstaubten) Anzahl die grossen Spass an unserer "is ja echt mal was anderes als immer diese Rock-Geschichte"-Musik hatten. Und wenn das Publikum Spass hat, dann haben wir dass auch (OK, Lars hatte andere Sorgen) und wenn wir als erste Band noch drei Zugaben spielen dürfen (müssen, können, sollen) dann war es ja wohl ein erfolgreiches Konzert, oder? Genau!
So, und nachdem wir einmal kurz die Wäsche gewechselt hatten, konnten wir endlich das nachholen zu dem wir vorher nicht gekommen waren. Bademeisterrunde übers Festival, leckeres Mexikanisches Catering, kühles Bier und den "Eisberg-Martin" begrüssen. Der wiederum ist ja auch verantwortlich für den Sound auf "Red letter day" und ganz nebenbei noch mit "Eisberg" ein erfolgreicher "Comedian". Auf der Hauptbühne spielten "In Veins" und die hatten wir schon beim Festival in Lingen gesehen und einstimmig für sehr gut befunden. Inzwischen hatten wir (vor allem Thomas) schon mal erste Kontakte mit dem Hauptact des Abends geknüpft, nämlich "The King". Ja, ja, Thomas und "The King" sind jetzt wahrscheinlich Freunde für´s Leben geworden und es gäbe eine Menge darüber zu berichten, aber das sparen wir uns jetzt einfach. Wenn jemand an der Geschichte interessiert ist sollte er Thomas einmal bei nächster Gelegenheit auf "The King" ansprechen. Lohnt sich. "The King" ist 32 Jahre alt, Postbeamter aus Belfast und hat 5 Kinder. Ausserdem singt er noch genau wie der "Echte" und sieht auch ein bisschen so aus. Das nur zur Info. Was der Junge dann auf der Bühne für eine Show abzog war dann der Hammer schlechthin. Super Sound, geniale Musiker und natürlich die bekannten Songs in Elvis-Version. Wir hatten Spass und machten Party (inklusiver der obligatorischen Polonaise. Nach 2 Stunden Tanz mit Herrn König hatten wir (und natürlich Thomas) noch das Vergnügen im Backstagebereich und waren uns dann auch fast alle einig die Heimreise ins Hotel anzutreten. Bis auf Stormy blieben auch alle sehr solide und sassen brav im Shuttle, denn wir mussten ja am nächsten Morgen schon wieder früh in die Heimat. Trotzdem schafften wir es nicht um 9.00 Uhr zu frühstücken. Kurioserweise sassen aber unsere "Problemkinder" pünktlich am Tisch während der Rest noch verdutzt auf den Wecker schaute. Gegen 10.30 waren wir dann auf der Bahn, und bis Giessen war es eigentlich ziemlich langweilig. Dann roch es vor uns kurz nach Gummi, es folgte ein Knall und wir hatten Gummi auf der Windschutzscheibe. Kurzum Stormy's Reifen war geplatzt und die Jungs hatten richtig Glück, dass es nicht der vordere, sondern der hintere war (den kaputten linken Vorderreifen hatten wir nachts noch gewechselt) und das Auto doch relativ ruhig auf dem Standstreifen ausrollte. Wie alle mittlerweile wissen: Ingo ist im ADAC. Und seine Mitgliedschaft zahlte sich nach dem Rostock-Event ein weiteres Mal aus. Nach über einer Stunde kam dann auch der gelbe Wagen, wechselte kurz das Rad (wir hatten kein Werkzeug!!!???) und die Reise ins Sauerland wurde fortgesetzt. Und zwar mit dem defekten linken Vorderrad. Ist aber alles gut gegangen und wir konnten uns abends noch das Nebenprojekt von Andreas und Thomas Live auf der Bühne anschauen. Auch schön...

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