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    20.01.01 Hagen/Hohenlimburg

Auf ging es nach Hohenlimburg, und im Gegensatz zu letzter Woche waren wir alle wieder fit, munter und ausgeschlafen. Alle, bis auf Thomas. Der hatte sich am Abend vorher eine unangenehme Magen- und Darmgeschichte (!!!) zugezogen und sah dementsprechend Scheiße aus. Wir legten Thomas in die hintere Bank, winkelten Ihn in seinen Schlafsack ein und pflegten Ihn fürsorglich. Wir nutzten die ungewohnte Ruhe um wichtige Bandentscheidungen zu treffen und waren ziemlich schnell am Werkhof in Hohenlimburg angekommen. Dort sprintete Thomas einmal durch den Bus und sorgte für einen sehr unappetitlichen Anblick. So eine Sauerei mitten auf dem Marktplatz. Wir inspizierten inzwischen die Räumlichkeiten; und wir waren begeistert: Große Bühne. Viel Platz für viel Publikum, toller Backstageraum und die Sorge, wieviele Leute wohl kommen würden. Nach dem Soundcheck erfolgte eine ziemliche alberne Diskussion über irgendwelche Brandschutzbestimmungen in der Halle, mit dem Ergebnis das unser Banner im Koffer blieb. Denn: "die "Feuerpolizei" hat alles brennbare in der Halle verboten!" Was ist mit den Papierplakaten an den Wänden, was mit dem Vorhang und was mit dem guten Perserteppich vom Trommler. Der brennt wie die Hölle. Doch die Feuerpolizei (die heißen wirklich so; sind das jetzt Polizisten in Feuerwehruniform oder andersrum??), ließ sich auf keine Diskussion ein. Uns war das mittlerweile auch egal. Wir vergnügten uns mit dem Bier was so heißt wie unser Sänger im Backstage und schauten uns einen dieser tollen Fernsehfilme der Woche an: RTL zeigt in einer Weltpremiere: "Das Biest im Bodensee. Wir hätten zwar lieber "Waldbrannt auf hoher See" oder "Die Todesgrippe von Bad Salzuflen" gesehen, aber man nimmt was man kriegen kann. Zwischenurch gab´s leckeres hausgemachtes Hühnerfrikassee und ein altes Croissant vom Vortag, und selbst Thomas wurde langsam wieder munter. Beim letzten "noch einmal kurz pinkeln dann geht's los" lösten wir völlig unbeabsichtigt den kompletten Feueralarm, oder besser "Pulleralarm", aus und gaben der guten Feuerpolizei noch ein bißchen was zu tun. Danach ging es dann aber rund. Und wir waren alle im Vorfeld schon sehr happy, daß sich doch ziemlich viele in die Katakomben des Werkhofes verirrt hatte, vor allem weil es draußen mittlerweile richtig weiß und kalt geworden war. Dafür war es auf der Bühne um so heißer und wir schwitzten uns richtig einen ab. Und das Publikum war ebenfalls gut in Wallung und feierte mit uns ne´richtige Party. Das war schon ziemlich Klasse was da abging. Hut ab Hohenlimburg. Nach dem Konzert trafen wir uns noch auf ein paar Bier mit Ex-Sickly Sin-Andreas, und mit dem (oder der) einen oder anderen, die immer mal wieder vor der Bühne auftauchen und Party machen. Wir schlossen kurz Bekanntschaft mit dem anerkannten Hagener Konzertkritiker Manni, wuschen uns danach das Gesicht, und stiegen dann irgendwann in den Bus ein um irgendwie nach Hause zu kommen. Wenn man bedenkt wie die Straßen aussahen gelang uns das überraschend gut und als wir schon fast zu Hause waren, veranstalteten wir noch die offizielle "Wer pinkelt seinen Namen am schnellsten in den Schnee"-Meisterschaft. Jan hat gewonnen, Ingo wurde zweiter. Dem Rest ging auf der Hälfte irgendwie die "Puste" aus.

17.02.01 Sendenhorst - Cafe Titanic

Jubiläum in Sendenhorst. Zum insgesamt fünften Mal schon spielten wir hier und davon alleine vier Mal in der Titanic. Und wie immer war es Klasse in der Titanic. Wir fühlen uns wirklich schon sehr, sehr heimisch und freuen uns jedesmal aufs Neue auf das berühmte Titanic-Essen. Und wir wurden wieder mal nicht enttäuscht. An dieser Stelle nochmal die Traumnote "10" für das ganze Titanic-Team. Wenn doch nur jeder Veranstalter sich halbsoviel Mühe geben würde. Ein Wunder war allerdings, das wir nach so einem Vorabend schon wieder feste Nahrung zu uns nehmen konnten. Na ja, wir haben es vielleicht ein bisschen übertrieben am Freitag, aber schliesslich hatte Ingo ja Geburtstag und man muss die Feste feiern wie sie fallen. Aber mittlerweile sind wir ziemlich abgehärtet und daher gab´s am Samstag um 16.00 am Proberaum auch keinen "Ausfall". Und zum ersten Mal seit dem letzten Sommer war Kentop auch wieder mit auf Tour. Und nach ausführlicher Lektüre des aktuellen "Playboy" (Carlo hatte bei der "DEA" im Lager noch etwas "organisisert") standen wir schon wieder mit unserem ganzen Kram am Bahnhof von Sendenhorst. Und von da aus sind es nur ca. 10 Meter und man steht mitten auf der Bühne der Titanic. Da wir uns ja schon fast blind auskennen, klappte der ganze Aufbau und Soundcheck auch ziemlich fix, und das obwohl die Bühne wirklich nicht sehr gross ist (zumindest für 7 Leute nicht) und wir die eigene Anlage dabei hatten. Neben den üblichen Soundcheck-Songs gabs dieses Mal etliche Ständchen für Ingo ("der mit der kleinen Gitarre wird heute 35") und 1-2 Bierchen zum Anstossen. Zur traditionellen Geschenkeübergabe lotste uns man durch das Männerklo und eine Geheimtür in die anliegende Kneipe, wo Ingo dann mit Geschenken nur so überhäuft wurde. Die gute Krawatte aus dem Engbers-Winterschlussverkauf behielt er dann auch gleich um.

Um 20.30 waren wir ziemlich satt und die Titanic trotz "Wetten dass.." und der lokalen Karnevalsparty schon ziemlich gut gefüllt. Und viele alte Bekannte waren auch wieder dabei. Wir starteten ne´ Stunde später mit "The incredible Story of a busker", altes Lied - aber im Studio neu überarbeitet und aus aktuellem Anlass einfach mal umbenannt. Und rein "tanztechnisch" muss man dem Publikum ein Riesenkompliment machen, denn schon im "Aufwärmset" ging´s schon gut ab. Nach der Halbzeit wurden die Leute noch viel munterer und wir auf Grund der "Geburtstagsbierchen" auch. Zur Zugabe hatten wir auf einmal Verstärkung auf der Bühne (keiner weiss wo der auf einmal herkam) und Jan hatte kein Mikro mehr. Mit "the death is not the end" war´s dann vorbei mit unserer Vorstellung und wir konnten uns nun wieder verstärkt auf "Ingos Party" konzentrieren. Dabei haben wir wohl vergessen, das wir den ganzen Kram den wir da auf der Bühne hinterlassen haben auch noch wieder in den Bus packen mussten. Und plötzlich waren einige Leute gar nicht mehr in der Lage vernünftig mit anzupacken. Was war denn da mit dem Management loss? Der Heimweg nach solchen Abenden läuft dann eh immer gleich ab. Der erste pennt nach 5 Minuten, und der Rest bis auf 2-3 Ausnahmen (zu denen Stormy Gott sei Dank auch gehört) verabschiedet sich dann ein paar Minuten später. Diese Ausnahmen haben sich dann noch intensiv mit "Alida" aus der März-Ausgabe beschäftigt. Mehr gibt´s nicht zu berichten, nur das der Kopf am Sonntag beim ausladen ein bisschen "gekloppft" hat. Am Donnerstag sind wir wieder auf Tour. Diesmal "Undercover" ab 11.00 in der Kölner City. Alaaf.

14. 4. 2001 Alte Post, Oelde

Endlich wieder unterwegs! Nach doch reichlich langer Enthaltsamkeit ging es endlich wieder "auf Tour". Nach Oelde in die Alte Post. Und das allererste Mal mit dem neuem Mann an der elektrisch verstärkten Gitarre: Michael Schweineberg heißt er und wird ab sofort den Platz von Jan einnehmen. Und die "Feuertaufe" in Oelde hat er mit Bravour bestanden. In allen Belangen übrigends.

Viel zu früh kamen wir in der Alten Post an, wo der PA-Mann noch an der Anlage bastelte. Der Raum war zwar Michael relativ klein, dafür aber sehr gemütlich . Und die Leute in der Alten Post waren Supernett, so daß wir uns sofort sehr heimisch fühlten. Die Bühne war zwar auch sehr eng, aber wir haben bisher noch überall unseren Kram hoch bekommen. Das war auch diesmal kein (großes) Problem und da der Soundcheck ziemlich gut fluppte, vergnügten wir uns bei leckerem Catering und dem leckeren Potts Paddy aus der nur 100 Meter entfernt liegenden Potts-Brauerei im Backstage-Raum. Im Backstage hatten wir eine Menge lange nicht mehr gesehener Gäste und Schwinger konnte endlich sein heißgeliebtes "Monkey Island 4" in Empfang nehmen. Nun denn, als die Alte Post aus allen Nähten platzte fingen wir an, und es war vom ersten Takt ein echtes Heimspiel. Michael schrubbte in seinem ersten Lady Godiva Konzert stilgerecht 3-4 Seiten durch (im ersten Set wohlgemerkt) und Schwinger hatte sein Gesangsdebut bei "Rattling Bog". Kaum zu glauben – klappte gut.

In Oelde spielten wir zum ersten Mal (und sehr spontan) einen neuen Song. Und wie wir schon vermuteten: ein idealer "Force-Attack-Festival-Song". Wer damit nichts anfangen kann, der sollte mal über den Link auf unserer Seite beim "Force-Attack" vorbeischauen und sich die auftretenden Bands ansehen, dann weiß jeder was gemeint ist. Also: geht ziemlich ab die gute "Peggy Lettermore".

Der Rest des Konzertes war eine sehr schweißtreibende, enge und ziemlich geile Party die wir auf (und später vor) der Bühne mit reichlich Bier verbrachten um Michaels gelungenen Einstand zu feiern. Als wir dann irgendwann den Bus vollladen wollten und mit blonden jungen Mädchen darüber diskutierten, warum wir nicht "im Hotel" wohnten, war draußen alles weiß. Winter in Oelde; da hätten wir eigentlich die "Weihnachtsbäckerei" auspacken können. Stattdessen fuhren wir durch die Winterlanschaft nach Hause und kamen auch noch auf die (vor allem für Michael) fatale Idee noch in dieser Nacht den Bus auszuladen. Nach einigen Problemen hat aber selbst das geklappt, und nun wird es langsam an der Zeit, daß die neue CD auf dem Tisch liegt. Spätestens ab 30.04. gibt´s das gute Stück zu kaufen und wir können nur jedem empfehlen an diesem Tag nach Hüsten zu kommen. Wird sich lohnen, denn es gibt viele Überraschungen und mit "Couchgott" als Special-Guests einen absoluten Top-Act vor uns zu bewundern. Bis dahin....

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