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| 17.07.99 Selb Endlich war es wieder soweit: Sommerzeit = Festivalzeit. Auf ging´s also in den sonnigen Süden nach Selb. Nach fünfstündiger Fahrt kamen wir am Veranstaltungsort an. Und was erwartete uns: Das Open-Air am Berg. Es war ein wunderschöner Sommertag und wir mussten uns warscheinlich alle dreimal die Augen reiben, als wir feststellten, dass das "Open-Air" in einem Zelt stattfand. Wir wurden auf jeden Fall von den Veranstaltern herzlich empfangen, und in unsere Unterkünfte für die
Nacht gebracht. In unserem Hotel angekommen, wusste man dort aber von
keiner Band, und die "Rockergruppe" wurde zunächst ein wenig
kritisch betrachtet. Nach einem kurzem Gespräch wurden für uns aber
dann doch noch ein paar Betten bezogen. Wieder zurück am Festival stellte
man fest, dass wir nicht für Haus Silberblick sondern für den
Gasthof Sonnenschein vorgesehen waren. Also noch mal zurück, vom
Silberblick in den Sonnenschein und zurück zum Festival. Nach einem
ausgiebigem Essen in Selb´s führender Pizzeria ging es dann ziemlich
schnell. Aufbau, Soundcheck und schon standen wir auf der Bühne und
spielten Mad Brain. Eigentlich war es ein ziemlich gutes Konzert von uns, aber
in Anbetracht der Uhrzeit (es war mittlerweile schon 0.45) und des
erhöhten Alkoholgehaltes der Besucher (seit 15.00 Vollgas) war die
Stimmung eher verhalten, da viele damit beschäftigt waren, sich den
Festival-Tag nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Trotzdem war es ein
witziges Konzert. Mindestens genauso witzig war für einige die
Rückreise, als sie beim Einkauf von Rauchware in der benachbarten
Tschechei von überneugierigen Grenzposten aufgehalten wurden, um komplett
gefilzt zu werden. 24.07.99 Rostock Bereits letztes Jahr spielten wir in Rostock (Force Attack-Festival), und die damals geschlossenen "Beziehungen" nutzten einige von uns und fuhren bereits am Freitag an die Ostsee. Eigentlich sollten an dieser Stelle die Leute erzählen, die 3 Tage in Rostock durchgesoffen haben, da sich aber gerade keiner in greifbarer Nähe befindet, versuche ich Stichpunktartig das erlebte wiederzugeben. - Stormy, Christian und Ingo fahren am Freitag "schon mal vor" - Ankunft in Rostock ca. 23.30 - kurzer Plausch mit Whisky Priests - Die drei entdecken den Tequila-Bus - Nach "kurzem" Tequila-Test findet Ingo eine Gitarre - Ingo spielt "Dirty Old Rostock" vor 5 Besoffenen - Ingo hört nicht auf und spielt mittlerweile vor 20 Besoffenen - Jeder der Ingo kennt weiß, daß es jetzt erst richtig losgeht, und Ingo beginnt zu singen - Auch 50 Besoffene können Ingo nicht davon abhalten - Ingo tanz auf dem Tequila-Bus-Tisch und 50 Leute singen "Dörti olt Tauun" - Dieses Ereignis hatte für die anderen 7 den Riesenvorteil, dass Lady Godiva am Samstag bereits bekannt war, ohne überhaupt gespielt zu haben - Samstag morgen: Lady Godiva´s Rest quält sich über die Autobahn - Die 3 anderen liegen am FKK-Strand - Um 17.00 ist Lady Godiva komplett. Kurze Bierprobe (Ekelhaft) und anschließendes beziehen unserer Zimmer. - 18.00 Soundcheck - klappt wunderbar, bis auf das Akkordeon. Irgendetwas muß halt immer schief gehen. - 19.00 Show-Time - Leider nur eine Stunde und ohne Buona Sierra Tequila (das wollte Ingo dem Bus widmen). Dafür aber supergeniale Stimmung. - Nach dem Konzert testen auch die anderen die Getränke am Tequila-Bus. (Guter Tausch = 1 Lady Godiva CD gegen 6 Tequila Sunrise) Irgendwann kam dann Knorkator mit einer absolut abgedrehten Show, und wir trafen im Backstagezelt auf "The Sweet", die allerdings ziemlich
übel gelaunt waren, weil Ihnen das Bier nicht schmeckte
und Ihr Wohnwagen
zu klein war. Wir haben dann das Bier von "The
Sweet" getrunken, und dann
so richtig Druck gemacht. Danach???? Irgendwann um 9.00 wurde
ich wach
und hatte einen Kopf wie ein Tequila-Bus. Für die
meisten ging es dann
schon wieder nach Hause. Für die Harten unter uns war
noch eine Bootstour
angesagt. Das muss wohl auch gar nicht so schlecht
gewesen sein, denn
für Ingo stand am Montagmorgen fest: Das war das
schönste Wochenende
meines Lebens..., oder so ähnlich!
- Vielen Dank an das tolle Sundown-Team. Hoffentlich dürfen wir noch mal
wiederkommen. weiter | zurück |
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